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Preisspiegel der LBS ist erschienen

Immobilien-Preise sind um neun Prozent gestiegen

Münster

Die Preise für Immobilien sind in Münster und dem Umland wieder stark angezogen. Eine Marktstudie der Landesbausparkasse in Münster zeigt, wie teuer Häuser und Wohnungen durchschnittlich sind.

Münster bleibt für Bauherren und Immobilien-Interessenten ein teures Pflaster. Foto: Oliver Werner

Die Immobilienpreise in Münster sind im letzten Jahr laut einer Studie der Landesbausparkasse (LBS) um neun Prozent gestiegen. Im Münsterland beträgt der Anstieg danach über alle Objektarbeiten hinweg insgesamt neun Prozent.

Das zeigt die jährliche Studie „LBS Markt für Wohnimmobilien“, an der sich auch die Gebietsleiter Reinhard Mersmann und Johannes Warning beteiligt haben. Insgesamt wurden bundesweit 600 Immobilienexperten der LBS und Sparkassen vom Marktforschungsinstitut Empirica zu den aktuellen Angebotspreisen befragt.

4500 Euro pro Quadratmeter

Eine neue Eigentumswohnung mit 80 Quadratmetern wird in Münster laut Pressemitteilung der LBS für durchschnittlich 360.000 Euro angeboten. Das entspricht 4500 Euro pro Quadratmeter. Bei gebrauchten Wohnungen liegen die Quadratmeterpreise bei 3800 Euro.

Erschlossene Baugrundstücke kosten durchschnittlich 750 Euro je Quadratmeter, die Einstiegspreise liegen bei 350 Euro. Für ein neues Reihenhaus werden im Schnitt 460 000 Euro aufgerufen, gebraucht sind es 450.000 Euro.

Im Münsterland ist es günstiger

LBS-Gebietsleiter Reinhard Mersmann: „Im Umland geht es aber auch günstiger. So liegen die Preise für Reihenhäuser im Münsterland neu bei 325.000 Euro und gebraucht bei 280.000 Euro.“ Nicht erst seit Corona sei das Umland gerade für viele junge Familien eine gefragte Alternative, zumal diese besonders von der hohen Landes- und Wohn-Riester-Förderung profitierten, ergänzt Mersmann.

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