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Weihnachtsferien in den LWL-Museen

In Natur und Kultur eintauchen

Münster

Die Weihnachtsferien sind zwar schulfreie Zeit – mit Spaß lässt sich aber auch in diesen Tagen etwas lernen. Zum Beispiel in den münsterischen LWL-Museen. Diese locken auch über die Ferien mit Ausstellungen, Führungen und Workshops.

Ein besonderes Geschenk: Am 24. Dezember ist der Eintritt für Besucher im LWL-Museum für Naturkunde frei. Foto: LWL/Oblonczyk

Die Weihnachtsferien stehen vor der Tür. Und in vielen Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gibt es zum Jahresende wieder Angebote für Kinder und Familien.

Den weltweit größten Ammoniten und andere Fossilien bestaunen, in die Urzeit zu den Dinosauriern abtauchen, eine Reise ins All un­ternehmen oder Westfalen erkunden – all das ist zum Beispiel im LWL-Museum für Naturkunde an der Sentruper Straße in der Weihnachtszeit und zwischen den Jahren möglich.

In einen Eichenhainbuchenwald eintauchen

Gleich zwei Sonderausstellungen und zwei Dauerausstellungen warten auf die Museumsgäste. Der „Alleskönner Wald“ steht im Mittelpunkt der 560 Quadratmeter großen Ausstellung. Die Schau lüftet kleine und große Geheimnisse rund um den Alleskönner. Interessierte tauchen ein in einen Eichenhainbuchenwald des Münsterlandes oder entdecken typische wie seltene Bewohner des Waldes und des Bodens, wie es in einer Pressemitteilung des LWL heißt.

Das Klima können die Besucher in der gleichnamigen, 1000 Quadratmeter großen Sonderausstellung erforschen. Sie zeigt das Klima in seiner Vergangenheit, Gegenwart sowie Zukunft.

Freier Eintritt an Heiligabend

Das LWL-Museum für Naturkunde hält viele Erlebnisse zur Weihnachtszeit bereit. Ein besonderes Geschenk gibt es an Heiligabend am Samstag (24. Dezember): Das Museum schenkt allen Gästen den Eintritt in die Ausstellungen, geöffnet ist es an diesem Tag von 10 bis 15 Uhr.

Das gleich zwei Mal im Planetarium (dort gelten die üblichen Eintrittspreise) zu sehende Weihnachtsprogramm „Sternenglanz zur Weihnachtszeit“ versetzt alle Besucher zudem in Weihnachtsstimmung. Das Programm zeigt noch bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag am Montag (26. Dezember) jeweils mittwochs, samstags und sonntags um 16 Uhr auffällige Sterne und Sternbilder, die in der Weihnachtszeit zu sehen sind.

Das LWL-Museum für Naturkunde ist am 24. Dezember von 10 bis 15 Uhr und vom 26. bis zum 30. Dezember jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Am 25. und 31. Dezember ist es geschlossen.

Im Schachfiguren-Workshop können Kinder im LWL-Museum für Kunst und Kultur kreativ das Mittelalter erkunden. Foto: LWL/Lieberam

Im LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz können sich Interessierte am zweiten Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) und an Neujahr (1. Januar) jeweils um 11.15 Uhr, 14.15 Uhr und 16.15 Uhr bei einer öffentlichen Tour die Sonderausstellung „Barbarossa. Die Kunst der Herrschaft“ anschauen und dabei den „Kaiser Rotbart“ sowie das 12. Jahrhundert neu entdecken.

In der zweiten Ferienwoche bietet das Museum dann Kinder-Workshops rund um die Sonderausstellung an. Die Tagesworkshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu mittelalterlicher Kunst und Kunsttechniken finden jeweils von 11 bis 15 Uhr statt.

Eigene Spielfiguren schnitzen

Freie Plätze gibt es noch im Schach-Workshop „Das Spiel beginnt“ für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren am 5. Januar (Donnerstag). Im Workshop können die Teilnehmenden ihre eigenen Spielfiguren schnitzen und entdecken auf diese Weise spielerisch die mittelalterliche Gesellschaft mit König, Dame, Ritter und Bauer.

Die Teilnahme am Workshop kostet zehn Euro inklusive der Materialkosten. Eltern werden gebeten, ihren Kindern Verpflegung einzupacken. Die Tickets können über den Ticketshop gebucht werden.

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur ist an Heiligabend (24. Dezember), am ersten Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) und Silvester (31. Dezember) geschlossen, am zweiten Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) und Neujahr (1. Januar) ist das Museum geöffnet. Ansonsten gelten die regulären Öffnungszeiten von 10 bis 18 Uhr sowie die verlängerte Öffnung am Donnerstag (29. Dezember) bis 20 Uhr mit Kurztouren und Workshops.

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