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Augustin-Wibbelt-Gesellschaft

Jahresausklang auf „Plattdütsk“

Münster

Plattdütsk – also die niederdeutsche Mundart – lebt: Das bewies jetzt wieder die Austin-Wibbelt-Gesellschaft mit ihrer beliebten Veranstaltung „Tüschken de Jaohre“.

wn

Mitglieder der Augustin-Wibbelt-Gesellschaft sorgten für ein unterhaltsames plattdeutsches Programm. Foto: Sophia Demming

Seit mehr als 20 Jahren schon lädt die Augustin-Wibbelt-Gesellschaft Ende Dezember, also „Tüschken de Jaohre“ (hochdeutsch: „Zwischen den Jahren“), zu einem plattdeutschen Jahresausklang ein. Heitere und besinnliche Texte und Lieder boten wieder Gelegenheit, am Ende des Jahres innezuhalten. Der Vortragssaal der DKV-Residenz am Tibusplatz war nahezu vollständig gefüllt, heißt es in einer Mitteilung der Wibbelt-Gesellschaft.

Heinz Lenkenhoff hatte den Abend für die Wibbelt-Gesellschaft, zu deren Vorstand er gehört, organisiert. Er führte humorvoll durch das Programm, das abwechslungsreich von vielen Mitwirkenden gestaltet wurde. Schließlich kam auch das Publikum selbst zum Zuge, und zwar beim gemeinsamen Singen plattdeutscher Weihnachtslieder.

Geschichten und Gedichte unter anderem von Augustin Wibbelt, Ottilie Baranowski und Hannes Demming wurden vorgetragen. In diesem Jahr zeigten vier Jugendliche von der Jugendgruppe der Niederdeutschen Bühne unter der Leitung von Elisabeth Georges, dass Plattdeutsch auch bei Jüngeren beliebt ist: Charlotte und Janis Eisenhawer sowie Marit und Greta Frie bewiesen eine beachtliche Beherrschung des Plattdeutschen. Zu Wort kamen außerdem Rudolf Averbeck, Hannes Demming, Elisabeth Georges, Robert Hüchtker und Friedhelm Wacker.

Auch für Musik gab es viel Raum. Die Jagdhornbläsergruppe Münster-Rüschhaus bot eine Auswahl aus ihrem Repertoire. Plattdeutsche Chorlieder wurden von Dorothea Schütte, Claudia Korsmeier, Christian Schütte und Elmar Schilling vorgetragen. Die beiden Sängerinnen präsentierten auch ein Duett von Brahms auf Plattdeutsch.

Der nächste Leseabend findet am Donnerstag (9. Januar) um 19.30 Uhr in der Bibliothek der Tibus-Residenz statt. Der Eintritt ist frei.

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