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Interview mit Musikerinnen-Kollektiv aus Russland

„Jeder kann Pussy Riot sein“

Münster

Im Interview reden Maria Aljochina und ihre drei Mitstreiterinnen über ihre Rolle als derzeit wohl lautstärkste Stimme des Protests aus Russland – und den bitterernsten Kampf gegen das System Putin.

Von Claudia Kramer-Santel

Pussy Riot in Münster: Von links: Maria Aljochina, Taso Pletner, Olga Borisova und Diana Burkot. Foto: Oliver Werner

Maria Aljochina und ihre drei Mitstreiterinnen versuchen vor dem Konzert an dem heißen Spätsommerabend in Münster, mit Kaffee und Zigaretten ihre Müdigkeit zu über­winden. Sie ist im Mai aus Russland geflohen, um mit ­„Pussy Riot“ durch Europa zu touren. Sonntag in einer Kirche in Minden, Dienstag geht es weiter nach Wien. Gerade erst wurden sie in Bern wegen eines illegalen Graffitos verhaftet. Auch in Münster soll es nun eines ­geben – Ort unbekannt. Frontfrau Maria Aljochina kommt später als die anderen, bespricht vorher etwas am ­Handy mit ihrem Sohn. Dann reden sie sehr konzentriert und sensibel über ihre Rolle als derzeit wohl lautstärkste Stimme des Protests aus Russland – und den bitterernsten Kampf gegen das System Putin.

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