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„Rittertag“ mit 200 Teilnehmern

Johanniter feiern ein Wiedersehen

Münster

Die Johanniter sind eine evangelische Ordensgemeinschaft, sie tragen unter anderem die Johanniter-Unfallhilfe. Ihre Versammlung wird „Rittertag“ genannt – ein solcher fand jetzt in Münster statt.

Von Andreas Hasenkamp

Die Johanniter zogen anlässlich ihres Rittertags von der Martini- zur Apostelkirche. Foto: Andreas Hasenkamp

Keine Wahlen und „nichts Spektakuläres“: Bei der Mitgliederversammlung der Westfälischen Genossenschaft beziehungsweise „Kommende“ der Johanniter – genannt: „Rittertag“ – ging es für gut 200 Teilnehmer in Münster vor allem darum, sich wieder zu treffen, so der Kommendator (Vorsitzende) Wolf-Friedrich von Dallwitz.

Es seien sogar „recht viele“ gekommen, freute er sich. An drei Tagen gab es Vorträge über die Aufgaben des Ordens gegenüber Kranken, Senioren und Kindern angesichts des demografischen Wandels und Fachkräfte-Mangels mit hochrangigen Vertretern der Johanniter GmbH, der Deutschen Rentenversicherung Westfalen und der AOK Nordwest – sowie zum Glauben im Johanniterorden.

85.000 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter

Die Johanniter sind, so Frank Böker von der Johanniter GmbH, ein ambulanter und stationärer Anbieter, der rund 85.000 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter kombiniert. Das sei seine „große Stärke“. Man wolle als Arbeitgeber attraktiver werden, die IT-Infrastruktur aus- und digitale Prozesse aufbauen.

Zum Treffen in Münster gehörten Gottesdienste – einer speziell für die gut 30 Kinder –, eine Kurz-Prozession von der Martini- zur Apostelkirche sowie für die Kinder Workshops mit Museumspädagogen im LWL-Museum. Es sei eine Familien-Veranstaltung, da sollten Kinder auch Spaß haben, so von Dallwitz.

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