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Ministeriumsbericht

JVA: Weitere Arbeiten ab 2021

Münster

Um den Gefängnis-Neubau in Wolbeck ist es eher ruhig geworden. Jetzt gibt das Justizministerium einen Zwischenstand.

Dirk Anger

Der Standort für den JVA-Neubau am Rande Wolbecks. Foto: mlü

Die Planungen für den Neubau der Justizvollzugsanstalt Münster am Rand von Wolbeck laufen: Sie seien schon so weit fortgeschritten, dass ein Zustimmungsantrag zur Umsetzung der vorbereitenden Maßnahmen bei der Bezirksregierung eingereicht werden konnte, heißt es in einem aktuellen Bericht von NRW-Justizminister Peter Biesenbach für den Rechtsausschuss des Landtags.

Das Okay der Bezirksregierung erwartet das Justizministerium demnach zu Beginn des kommenden Jahres. Dann kann mit den vorbereitenden Maßnahmen für den Bau der neuen JVA begonnen werden. Dazu zählen laut Ministeriumsbericht unter anderem die Verlegung des sich auf dem Grundstück befindenden Gewässers, die Eingrünung an den Grundstücksgrenzen, die Erstellung eines Regenrückhaltebeckens sowie der Bau der Haftmauer und die verkehrstechnische Erschließung.

Ministerium geht von fünf Jahren für Bau und Planung aus

Aktuell geht das Ministerium unter Berufung auf Annahmen des Bau- und Liegenschaftsbetriebs von einer circa dreijährigen Planungsphase sowie einer ungefähr zweieinhalbjährigen Bauzeit aus. Weitere Informationen zur Bauzeitplanung soll es nach Abschluss der Vorplanung geben, heißt es in dem Biesenbach-Bericht weiter.

Letzterer gibt auch Ausschluss über die aktuelle Belegung in der JVA Münster: An der Gartenstraße sind demnach 221 von 257 Haftplätzen (Stand 30.9.) belegt.

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