1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Kein Straßenbau im Lockdown

  6. >

Witterung zu unbeständig

Kein Straßenbau im Lockdown

Münster

Lockdown Nummer zwei – eigentlich eine gute Gelegenheit, Straßensanierungsarbeiten durchzuführen. Dafür ist die Jahreszeit jetzt aber ungünstig, heißt es beim städtischen Tiefbauamt.

Klaus Baumeister

Vermehrte Baustellenaktivität im verkehrsarmen Lockdown wird es in Münster im Winter nicht geben. Foto: dpa (Symbolbild)

Als Münster im Frühjahr in den Lockdown ging, nutzte das städtische Amt für Mobilität und Tiefbau die verkehrsarme Zeit, um eine Reihe von Straßensanierungen vorzuziehen.

Etwas Vergleichbares wird es in den kommenden Wochen nicht geben, wie Amtsleiter Michael Grimm auf Anfrage unserer Zeitung erklärte. Der Hauptgrund ist nach seiner Auskunft die Witterung. Werden Asphaltarbeiten bei Temperaturen von fünf Grad und weniger durchgeführt, würden die ausführenden Firmen keine Gewährleistungspflicht übernehmen. Dieses Risiko, so Grimm, wolle die Stadt nicht eingehen.

Michael Grimm, Leiter des Amtes für Mobilität und Tiefbau Foto: Oliver Werner

Keine Chance zu reagieren

Eben weil der Januar witterungsbedingt für den Straßenbau eher ungünstig sei, würden viele Firmen in diese Zeit auch ihren Betriebsurlaub legen. Bis zum 10. Januar beispielsweise sei es nahezu unmöglich, ein Unternehmen für eine Auftragsdurchführung zu finden.

Aber auch behördenintern habe der kurzfristig anberaumte Lockdown den Verantwortlichen keine Chance gelassen, innerhalb weniger Tage Straßenbaumaßnahmen vorzubereiten, auszuschreiben und für die erforderlichen Umleitungen zu sorgen.

Startseite
ANZEIGE