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Urteil im Fall der Initiative „BürgerInnenasyl Münster“

Keine Aufforderung zur Straftat

Münster

Keine Strafe: Das Verfahren gegen drei Mitglieder der Initiative „BürgerInnenasyl Münster“, die Geflüchtete versteckt, um sie vor der Abschiebung zu schützen, wurde vom Amtsgericht eingestellt. Der Verdacht der öffentlichen Aufforderungen zur Straftat konnte ihnen nicht nachgewiesen werden.

Von Pjer Biederstädt

Dr. Petra Fischbach (v.l.), Claudia Huml und Benedikt Kern von der Initiative „BürgerInnenasyl Münster“. Foto: Pjer Biederstädt

Die Initiative „BürgerInnenasyl Münster“ schützt Geflüchtete vor der Abschiebung, indem sie sie pri­vat un­ter­bringt – obwohl das illegal ist. Die Berichterstattung darüber in unserer Zeitung im Oktober vergangenen Jahres rief die Staatsanwaltschaft auf den Plan. Wegen des Verdachts der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten hat die Behörde einen Antrag auf Strafbefehl gegen die drei Initiativen-Mitglieder Dr. Petra Fischbach, Claudia Huml und Benedikt Kern gestellt. Doch dieser wurde nun vom Amtsgericht zurückgewiesen.

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