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Münsters SPD nicht im Landtag vertreten

Keine Chance für Bibiane Benadio

Münster

Münsters SPD ist im neuen Landtag nicht vertreten. Die aussichtsreichste Kandidatin Bibiane Benadio hat auch als Nachrückerin kaum eine Chance.

Von Klaus Baumeister

Bibiane Benadio (r.) hier am Wahlabend mit der SPD-Ministerin Svenja Schulze, hat keine Chance auf ein Landtagsmandat. Foto: Oliver Werner

Für einen Moment gab es bei der münsterischen SPD am Wahlabend die Hoffnung, dass die Kandidatin Bibiane Benadio, die im Wahlkreis 83 angetreten ist, über die SPD-Landesliste in den Landtag einziehen könnte. Doch inzwischen hat sich gezeigt, dass Benadio weit von einem Mandat entfernt ist, selbst als Nachrückerin hat sie auf absehbare Zeit keine Chance.

Die SPD stellt im künftigen Landtag 56 Abgeordnete. 45 von ihnen sind direkt gewählt worden, weitere elf lösten das Ticket für Düsseldorf über die Landesliste. Bibiane Benadio belegt Platz 20. Das bedeutet: Erst wenn sechs SPD-Mandatsträger ausscheiden und über die Liste nachbesetzt werden, wäre Benadio an der Reihe.

Münsters FDP und AfD ebenfalls nicht vertreten

FDP und AfD haben die Fünf-Prozent-Hürde übersprungen. Trotzdem werden die jeweiligen münsterischen Kreisverbände dauerhaft keine Mandatsträger stellen. Die FDP-Liste zieht bis Platz zwölf, Maximilian Kemler als bester Münsteraner steht auf Platz 30. Die AfD, die über zwölf Mandate verfügt, hat eine Liste, die bis Platz 23 reicht. Es ist kein Münsteraner dabei.

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