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Ergebnisse der Mitmach-Aktion zur Altstadt

Kinder wünschen sich einen Brunnen zum Planschen

Münster

Was wünschen sich die Menschen für Münsters Innenstadt? Das wollten zwei städtische Ämter und Münster Marketing wissen. Veranstaltet wurde ein Dialogtag auf dem Prinzipalmarkt. Jetzt liegen erste Ergebnisse vor.

 

Auch die Kinder hatten viele guten Ideen für die münsterische Innenstadt. Foto: Peter Lessmann

Am Dialogtag „Münsters Mitte machen“ zur Zukunft von Münsters Innenstadt hatten das städtische Planungsamt, Münster Marketing und das Amt für Mobilität und Tiefbau zu vielen Mitmachaktionen auf den Prinzipalmarkt eingeladen, um mit den Menschen direkt ins Gespräch zu kommen und zu hören, „was ihnen beim Thema Innenstadt auf den Nägeln brennt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Die Umrisse der Innenstadt auf dem großen Luftbild in der Beteiligungsbox waren gegen Abend fast komplett unter den Ideenstickern verschwunden. Ideenkärtchen klebten dicht an dicht an den beiden Schaufenstern, die das Modehaus Petzhold zur Verfügung gestellt hatte.

Lewe dankt für große Beteiligung

Kinderzeichnungen flatterten am Dach des Infomobils, und die Box auf war prall gefüllt mit Anregungen: Beim ersten Dialogtag konnten über 1000 Ideen, Visionen, Vorschläge, Kritikpunkte und Wünsche zur Zukunft der Innenstadt gesammelt werden. 

„Es ist wunderbar, wie viele Menschen sich beteiligt haben. Der Dialogtag hat einmal mehr ganz anschaulich gezeigt, wie sehr den Menschen ihre Innenstadt am Herzen liegt und wie sehr sie sich dafür engagieren“, bedankt sich Oberbürgermeister Markus Lewe für die große Beteiligung.

Verkehrsthemen stehen im Fokus

Eine erste Analyse zeigt: Verkehrsthemen standen im Fokus. Die Frage, wie sich Mobilität und Nachhaltigkeit gut miteinander verbinden lassen, bewegte die Menschen ganz besonders. Heiß diskutiert wurden die Themen autofreie Innenstadt, Parkhäuser und wie die Innenstadt alternativ erreicht werden kann. Oft genannt waren hier P+R-Angebote.

Das Thema Mobilität zog sich auch wie ein roter Faden durch die vier Spaziergänge, zu denen Stadtplaner Prof. Kunibert Wachten eingeladen hatte. Mehr Aufenthaltsqualität, weniger parkende Autos, mehr Barrierefreiheit und mehr Rücksichtnahme im Verkehr bestimmten hier den Tenor.

Wünsche der Kinder sehr konkret

Kinder und Jugendliche wünschten sich in ihren Beiträgen mehr Spielmöglichkeiten und mehr Grün. Ihre Bilder zeigten zum Beispiel Kletterwände, Schaukeln, Bänke, jede Menge Bäume und Brunnen, in denen man planschen kann. Beim Stichwort Handel war oft der Wunsch nach mehr individuellen Geschäften zu hören.  

Für Stadtbaurat Robin Denstorff ist die Idee, mit solch einem Format aus dem Rathaus herauszugehen, bestens aufgegangen.

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