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Ökumenische im Süd- und Geistviertel

Kirchengemeinden spazieren am Abend

Münster

Die Kirchengemeinden im Süd-und Geistviertel rücken über die Konfessionsgrenzen zusammen. Am Vorabend des ersten Advents findet wieder der ökumenische Abendspaziergang statt.

Von Pauline Fikowski

Bildzeile: Klara Robbers, Volker Roggenkamp, Hubertus Krampe und Dr. Gabriele Bieling in Heilig-Geist, wo der Spaziergang enden wird. (v.l.) Foto: Pauline Fikowski

Bewegung, Musik und Gedankenanstöße: Das erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ökumenischen Adventsspaziergangs in diesem Jahr. Er steht unter dem Titel „wesentlich“. Das Projekt gibt es im Südviertel bereits seit dem Jahr 2014.

„Das Ziel ist es, suchende Menschen zu begleiten und die Kirchen im Viertel für alle zu öffnen“, erklärt Pfarrerin Klara Robbers von der altkatholischen Gemeinde. Der Spaziergang startet in der Antonius-Kirche am 26. November (Samstag) um 19.30 Uhr mit einem ersten Impuls. Dann geht es weiter zur Matthäus-Kirche und der Trinitatis-Kirche, wo die Teilnehmenden jeweils mit Glockengeläut empfangen werden. In den Gotteshäusern sind mit Musik oder Gedichten verschiedene Impulse geplant, während die erste Adventskerze schon leuchtet.

Das Thema des Spaziergangs lautet: wesentlich

Das diesjährige Thema des Spaziergangs „wesentlich“ wurde angesichts der aktuellen Krisen ganz bewusst gewählt. Der Spaziergang soll zu Beginn der Adventszeit Halt für den Einzelnen bieten, aber auch den Zusammenhalt der verschiedenen Gemeinden fördern. „Die Ökumene ist für uns eine Herzensaufgabe“, erklärt Pastor Hubertus Krampe von der Gemeinde St. Joseph Münster-Süd. Robbers ergänzt: „Das Wesentliche ist, dass wir alle Christinnen und Christen sind, wir wollen die Türen der Kirchen für Alle öffnen.“

Der Abschluss des Spaziergangs findet in der Heilig-Geist-Kirche statt, in der es Glühwein und Punsch geben wird.

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