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Kindertagesstätte „Sankt Hilda“

Eine Kita für das neue Quartier

Münster-Gremmendorf

Die Kita ist schon da, das Quartier nebenan entsteht noch: Die Pfarrgemeinde St. Nikolaus Münster hat ihre Kita „Sankt Hilda“ eröffnet – im Neubaugebiet neben der ehemaligen York-Kaserne.

Eltern, Kinder und Mitarbeiter im Außenbereich ihrer neue Kita, mit dabei Pfarrer Jörg Hagemann (hinten, stehend), Leiterin Irina Thieme (2.v.r.) und Verbundleiterin Christine Marzioch (3.v.r.) Foto: Klaus Möllers

Bereits vor einem Jahr war sich die Pfarrgemeinde St. Nikolaus Münster im Südosten der Stadt sicher, dass man perspektivisch eine neue, vierte Kindertageseinrichtung eröffnen will und stellte mehr Personal ein, als zu der Zeit noch erforderlich war. Ein Teil von ihnen hat am 1. August in dieser neuen Kita „Sankt Hilda“ die Arbeit aufgenommen. Am Sonntag fand nachträglich das Eröffnungsfest in Gremmendorf statt.

Kentweg 1 lautet die Adresse von „Sankt Hilda“ – die Kindertageseinrichtung befindet sich im Neubaugebiet neben der ehemaligen York-Kaserne am Rand Richtung Innenstadt und ist damit Teil des neu entstehenden Stadtteilviertels. Die Einrichtung belegt als Mieter das Erdgeschoss eines mehrstöckigen Hauses der Wohn- und Stadtbau, in dem in den oberen Etagen acht Wohnungen untergebracht und ebenfalls schon bezogen sind, wie Pfarrer Jörg Hagemann von St. Nikolaus Münster am Sonntag erklärte.

Platz für bis zu 75 Kinder

Seit dem 15. August werden in „Sankt Hilda“ Kinder vor allem aus Angelmodde, Gremmendorf und Wolbeck betreut. Aktuell sind es 46 im Alter von einem bis sechs Jahren in vier Gruppen und drei Gruppenformen. „Wenn die Kita in einigen Jahren voll besetzt ist, werden hier bis zu 75 Kinder betreut“, sagte Christine Marzioch. Sie ist seit August 2020 Verbundleiterin der Kindertageseinrichtungen der Gesamtpfarrei, also für die Einrichtungen von St. Bernhard, St. Ida und St. Nikolaus und nun auch für das Haus „Sankt Hilda“. Man wolle wegen pädagogischer Konzepte und Gruppenzusammenstellungen „nach und nach wachsen“, so Hagemann.

Die neuen Mitarbeiter waren in den vergangenen Monaten zum Teil in den weiteren drei Häusern beschäftigt. „Wir haben überplanmäßig Personal eingestellt“, sagte Hagemann weiter. Jetzt sind acht pädagogische Kräfte und eine Haushaltskraft in „Sankt Hilda“ tätig sowie eine Alltagshelferin.

Beim Fest am Sonntag feierte Hagemann mit Eltern, Kindern, Mitarbeitern und Bezirksbürgermeister Peter Bensmann einen Freiluftgottesdienst. Dann wurden für die über 100 Eltern und Gäste Führungen durch die Räume und den Außenbereich mit Spielplatz unternommen.

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