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KG Schwarz-Weiss

Klarer Fall: Prüfung bestanden

Münster

Die KG Schwarz-Weiss feierte am Wochenende ihr Senatsfest. Dazu gehörte natürlich auch eine zünftige Senatorentaufe.

Claus Röttig

Prüfungen mit Bravour bestanden: Margret Oldach und Jörg Thiemann (r.) nahmen einen kräftigen Schluck mit dem Schickerbalken – und Ferdinand Göddecker auf die Ehrensenatorenwürde. Foto: cro

Das ist gar nicht so einfach, wie es aussieht: ein Mettendchen, das vor dem Gesicht baumelt, mit dem Mund aufzufangen. Da bleibt die Hälfte von dem Senf, der zur Verfeinerung des Würstchens dient, auch mal gerne im Gesicht – statt im Mund – hängen.

Diese Erfahrung mussten auch die beiden neuen Ehrensenatoren der Karnevalsgesellschaft (KG) Schwarz-Weiss machen, Margret Oldach und Jörg Thiemann. Denn bevor sie die ersehnte Mütze bekamen, mussten sie erst einmal ihre närrischen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Und das war nicht ganz ohne: Denn allein anhand des Geschmackes das Gründungsgetränk der KG festzustellen, nämlich Korn, und danach auch noch gleich das Würstchen zu essen, gestaltete sich ziemlich aufwendig. Doch die Präsidentin der KG Schwarz-Weiss, Monika Göddecker, war am Ende zufrieden: „Auf Nachfrage wurde bestätigt: Wir können beide in den Stand der Ehrensenatoren aufnehmen.“

Dabei hatten sich die Narren in diesem Jahr echte Urgesteine des münsterischen Karnevals ausgesucht: Thiemann, der aktuelle Vizepräsident der KG Schlossgeister, der nun unerwartet doch den Vorsitz übernehmen durfte, war der erste Ausgezeichnete. „Wenn man ihn im Internet sucht, findet man kein Bild. Dabei muss er sich gar nicht verstecken“, so Göddecker bei der Laudatio. Thiemann sei ein echter Karnevalist und habe sich die Ehre einfach verdient.

Margret Oldach, selbst Mitglied der KG Schwarz-Weiss, erhielt keine Laudatio: Vielmehr wollten die Perlen der KG, also die Frauen, ihre ganz persönlichen Botschaften an die Ausgezeichnete richten. Und die waren mehr als umfangreich und reichten von Dank für den Spaß und Schabernack bis zum Wunsch, dass alles so weitergehe wie bisher.

Ganz am Ende stand dann noch die Feuerprobe auf dem Programm: Aus dem Schickerbalken sollten die Geehrten zusammen mit Senatspräsident Ferdinand Göddecker einen kräftigen Schluck nehmen. Und der bestätigte ebenfalls: „Prüfung bestanden.“

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