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Umweltdezernent Peck kündigt Maßnahmenplan für 2022 an

Klimaneutralität wird konkret

Münster

Der Rat hat für die Stadt Münster Klimaneutralität bis zum Jahr 2030 beschlossen. Doch wie soll dieses Ziel erreicht werden? Jetzt sollen konkrete Maßnahmen in einem Plan zusammengefasst werden.

Klaus Baumeister

Stadtrat Mathias Peck Foto: Stadt Münster

Die Stadt Münster wird im Sommer 2022 einen Maßnahmenplan vorlegen, um das vom Rat vorgegebene Ziel einer Klimaneutralität im Jahr 2030 zu erreichen. Das erklärte der für Umwelt- und Klimaschutz zuständige Stadtrat Mathias Peck in der Sitzung des Rates am Mittwochabend.

Zugleich kündigte er für den Sommer 2021 eine Liste mit Sofortmaßnahmen an. Details nannte er dabei nicht. Peck reagierte damit auf eine Anfrage des Münsteraners Christian Ladleif, der die sogenannte Einwohnerfragestunde nutze, um sich zu Beginn der Ratssitzung nach dem Stand der Klimaschutzmaßnahmen zu erkundigen. Ladleif gehört der Initiative „Klimaentscheid Münster“ an, die seit einiger Zeit in nahezu jeder Ratssitzung eine Frage zum Klimaschutz stellt.

Klimaneutralität als „Generationenaufgabe“

So erkundigte sich Ladleif nach den Maßnahmen, die die Stadt in den vergangenen Monaten getroffen habe. Konkret hatte der Rat im August 2020 den Beschluss gefasst, bis 2030 klimaneutral zu werden. Peck nannte in seiner Antwort als Beispiel die Erhöhung des Förderbudgets zur energetischen Sanierung von Altbauten. Darüber hinaus, so Peck weiter, habe die Stadt neue Gebäudeleitlinien verabschiedet. Sie sorgten bereits beim geplanten Bau des Stadthauses 4 für Diskussionen.

Laut Peck ist das Ziel einer Klimaneutralität 2030 eine „Generationenaufgabe, die Jahr für Jahr eine Reduktion der klimaschädlichen Gase um acht Prozentpunkte zur Voraussetzung habe. „Wir müssen das gemeinsam schaffen, denn die Zeit, um die richtigen Antworten zu finden, wird kürzer.“

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