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Verhandlung am Oberverwaltungsgericht

Klimaproteste zum Datteln-4-Prozess in Münster

Münster

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat am Donnerstag den Bebauungsplan für das umstrittene Steinkohlekraftwerk Datteln 4 gekippt. Begleitet wird der Prozess in Münster den ganzen Tage von Klimaprotesten. Für den Nachmittag ist eine Fahrraddemo angekündigt.

 Von Anna Spliethoff

Der Prozess am OVG in Münster zum Steinkohlekraftwerk Datteln 4 wird von Klimaprotesten begleitet.  Foto: Matthias Ahlke

Über elf Jahre nach einem ersten Urteil zum umstrittenen Steinkohlekraftwerk Datteln 4 hat sich das Oberverwaltungsgericht  (OVG) Münster am Donnerstag erneut mit dem fertiggestellten Bau beschäftigt. Das Ergebnis: Der Bebauungsplan der Stadt Datteln für das umstrittene Kohlekraftwerk Datteln 4 wurde gekippt.

Der Prozess wird von mehreren Klimaprotesten begleitet. Schon am Donnerstagmorgen hat auf dem Tagungsgelände des OVG an der Weseler Straße eine Mahnwache stattgefunden. Auch auf der Stubengasse läuft seit 12 Uhr eine Dauermahnwache von "Fridays For Future", die mindestens 24 Stunden dauern soll.

Fahrraddemo durch die Innenstadt

Um 17 Uhr startet ab dem Tagungsgelände des OVG eine Fahrraddemo in die Innenstadt. Nach Angaben der Polizei führt die Demo über Weseler Straße, Moltkestraße, Ludgeristraße und Hafenstraße. Dort ist ein Zwischenstopp am Büro von Bundesumweltministerin Svenja Schulze geplant. Dann führt die Demo weiter über Eisenbahn- und Mauritzstraße zum CDU-Büro. Weiter geht es über den Bült, Neubrückenstraße, Drubbel und Prinzipalmarkt zur Stubengasse. Für 18 Uhr ist dort eine Kundgebung geplant.

Es ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Für die Fahrraddemo sind 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Veranstalter der Proteste ist der Klimaalarm Münster, zu dem unter anderem Fridays For Future, die BUND-Jugend Münster und auch Extinction Rebellion Münster gehören.

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