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York-Quartier

Konversionsmanager: Bezahlbarer Wohnraum statt „möglichst hoher Rendite“

Münster-Gremmendorf

Wie sieht es auf dem Gelände der York-Kaserne künftig aus? Stephan Aumann, Konversionsmanager der Stadt Münster und Geschäftsführer der „ConVOY GmbH“, stellt beim Unternehmerfrühstück den Planungsstand vor.

Timo Gemmeke

Stephan Aumann stellt den aktuellen Planungsstand auf dem Gelände der York-Kaserne vor. Foto: Timo Gemmeke

Seit Jahren dauert die Debatte um die Nutzung der ehemaligen York-Kaserne in Gremmendorf an. Beim diesjährigen Unternehmerfrühstück des Gewerbevereins Gremmendorf-Angelmodde ist der aktuelle Stand der Planungen auf der über 500 000 Qua­dratmeter großen Fläche vorgestellt worden.

Wie Wohnen und Handel in Gremmendorf durch die neuen Möglichkeiten auf dem Gelände der ehemals britischen Kaserne künftig aussehen sollen, hat Stephan Aumann als Konversionsmanager der Stadt Münster und Geschäftsführer der „ConVOY GmbH“ präsentiert.

Neben Entwürfen für einen Landschaftspark und den „York-Platz“ stand dabei besonders das Grundstück am Angelsachsweg in der Nähe der Sporthalle im Mittelpunkt. Eine knapp 10 .000 Quadratmeter große Fläche sei im Rahmen einer Konzeptvergabe an das Saarbrücker Immobilienunternehmen RVI verkauft worden, so Aumann. „Derzeit werden die Rahmenbedingungen noch ausgehandelt“. Aktuell plane RVI sechs Gebäude: vier als Wohnhäuser, zwei für Gewerbeflächen.

Ein Drittel mit Wohnberechtigungsschein

Teil der Verhandlungen mit RVI sei es, dass ein Drittel der Wohngebäude später Mietern mit Wohnberechtigungsschein vorbehalten werde. Um spätere Kostenumlagen zu verhindern, soll bereits der Bau der Reihenhäuser möglichst kostengünstig gestaltet werden. „Wir gehen davon aus, dass diese Gebäude jeweils unter 400 000 Euro kosten werden“, so Aumann. Man bemühe sich um bezahlbares Wohnen und nicht um eine „möglichst hohe Rendite“.

Außerdem wies Aumann auf das weitere Verfahren mit dem ehemaligen Offizierscasino im Südosten der Gesamtfläche hin. Bis 2023 sollen dort Heizung, Strom und Sanitäranlagen instandgesetzt werden, um das Gebäude künftig als Bürgerhaus und Treffpunkt für Vereine nutzen zu können.

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