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Stadt arbeitet mit Firmenfitness-Netzwerk zusammen

Kooperation soll mehr Kunden in die Bäder locken

Münster

Die Stadt geht neue Wege, um mehr Besucher in die Schwimmbäder zu bekommen. Seit Kurzem kooperiert sie mit einem Firmenfitness-Netzwerk.

Von Dirk Anger

Die städtischen Bäder sollen für neue Kunden-Kreise interessant werden. Foto: Matthias Ahlke

Dass die Auslastung der städtischen Schwimmbäder verbessert werden soll, ist hinlänglich bekannt. Ein Schritt auf diesem Weg könnte nun die neue Kooperation mit der Hansefit GmbH & Co KG werden.

Das nach eigenen Angaben führende Firmenfitness-Netzwerk in Deutschland und den Niederlanden wird seinen Kunden künftig den Zutritt zu den städtischen Bädern in Münster ermöglichen. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag hat die Stadt unlängst mit dem in Bremen ansässigen Unternehmen abgeschlossen, wie das Sportamt mitgeteilt hat.

Neue Kunden im Blick

„Das kann sich für uns positiv auswirken“, sagte Udo Köster, kommissarischer Leiter der Bäderabteilung. Denn für jeden Besucher, der im Rahmen des Firmenfitnessvertrages mit Hansefit ein Hallen- oder Freibad in Münster nutzt, bekommt die Stadt das normale Eintrittsgeld wie bei anderen Badegästen. „Der Vorteil ist, dass jetzt auch Menschen kommen, die sonst vielleicht unsere Bäder nicht genutzt hätten.“

Angebot für Firmen und deren Mitarbeiter

Hansefit richtet sich mit seinem sportlichen Angebot – ähnlich dem Firmenabo der Stadtwerke im Nahverkehr – gezielt an Firmenkunden und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diesen eröffnet das Unternehmen nach eigener Darstellung den Zugang zu unterschiedlichen Sport- und Gesundheitseinrichtungen wie Fitnessstudios, Wellnessanlagen, Physiotherapien oder eben Schwimmbädern. Je mehr Angebote in diesem Portfolio stecken, umso interessanter dürfte Hansefit für neue Firmenkunden werden.

In Münster soll der Eintritt in die städtischen Schwimmbäder offenbar ein weiterer Baustein sein. „Wir werden nach einer gewissen Zeit evaluieren, wie viele Leute über Hansefit in unsere Bäder kommen“, kündigte Köster unterdessen an. Das Unternehmen sei schon vor längerer Zeit mit dem Ansinnen an die Stadt herangetreten, bei den Schwimmbädern zu kooperieren.

Stadt will Kooperation evaluieren

Für den kommissarischen Leiter des städtischen Bäderbetriebs stellt sich die Zusammenarbeit jedenfalls als eine „Win-Win-Situation“ dar. Schließlich bestehe die Möglichkeit, neue Kundenpotenziale zu erschließen, so zumindest lautet die Hoffnung auf Seiten der Stadt Münster.

Schon seit Längerem gehört übrigens das Bürgerbad Handorf zum Hansefit-Netzwerk, wie das Unternehmen mitteilt.

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