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Universität will Studierenden mit „Lunchbreak“ Motivationshilfe geben

Kraftquell in der Mittagspause

Münster

Ab Dienstag bietet die Universität einen „Lunchbreak“ an. Er will den rund 45 000 Studierenden in Zeiten von Corona Mut machen.

Karin Völker

Eva-Maria Jazdzejewski (l.) moderiert die „Lunchbreaks“. Hier deckt sie mit Eva Mundanjohl, einer der Initiatorinnen, den Tisch. Foto: WWU

Zwei Semester lang schon digitales Studieren – meist allein am Laptop. „Für viele unserer Studis wird das allmählich zum mühsamen Marathon“, sagt Eva Mundanjohl, Dezernentin für akademische und studentische Angelegenheiten der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU).

Und richtig schwierig, das weiß auch Bernadett Greiwe, die Leiterin der zentralen Studienberatung (ZSB), wird es für viele jetzt: keine regelmäßigen, wenn auch nur digitalen Veranstaltungen, dafür einsame Vorbereitung auf diverse Prüfungen. „Da fühlt sich so mancher noch mehr lost“, erzählt Mundjanohl.

Die Universität hat darum für die anstehende vorlesungsfreie (Prüfungs-)Zeit mit einigem Aufwand ein – natürlich digitales – Veranstaltungsangebot kreiert, das am Dienstag (9. Februar) um 13 Uhr Premiere feiern wird. Der wöchentlich aus dem Haus des Studiums, dem Botanicum, gestreamte „Lunchbreak“ will den rund 45 000 Studierenden Mut machen, ein entspannender, amüsanter und anregender Kraftquell sein. Energie – und zwar im Sinne von Motivation und Frische – ist so auch das Thema der ersten Mittagspause, die, wie auch die drei folgenden „Lunchbreaks“, von der münsterischen Schauspielerin, Dramaturgin und Regisseurin Eva-Maria Jazdzejewski moderiert wird.

Schon seit Beginn der Pandemie versammelt die WWU auf ihrer Homepage unter dem Motto „Zusammen ist man weniger allein“ Initiativen und Formate, die es Studierenden ermöglichen, digital außerhalb der Lehrveranstaltungen zusammenzutreffen, sich auszutauschen. WWU-Prorektorin Prof. Dr. Regina Jucks freut sich, dass dort mittlerweile etwa 60 Angebote versammelt sind – darunter besonders gut nachgefragte, wie der von der Fachschaft evangelische Theologie aus der Taufe gehobene „Virtuelle Tresen“, an dem sich inzwischen Studierende aller Fachbereiche versammeln. Mit dem Angebot „Lunchbreak“ wollen die Initiatorinnen um Jucks noch einen Anlass schaffen, sich einzuschalten. „Gerade junge Studierende des ersten bis dritten Semesters leiden besonders unter der fehlenden Präsenzlehre“, erzählt Bernadett Greiwe. Die ZSB berate zurzeit viele Ratsuchende, die Probleme haben, sich zu motivieren. Für die Produktion des Streams haben sich die Initiatorinnen eine professionelle Kulisse ausgeliehen, wie Mundjanohl schmunzelnd erzählt: Restaurants wie der Kaiserhof leihen Geschirr für die „Mittagstafel“, das Stadttheater stellte Requisiten zur Verfügung

Die Lunchbreaks sind für alle Interessierten nach dem Stream über den Youtube-Kanal der WWU abrufbar.

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