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Projekt „3d“ des ASB Münsterland und AFAQ

Kreative Wege zur Integration

Münster

Mit Unterstützung des Bundes wollen der Arbeiter-Samariter-Bund sowie der Verein für Kulturelle und Gesellschaftliche Zusammenarbeit ihre Integrationsarbeit intensivieren.

wn

Rana Siblini (stellvertretende Vorsitzende AFAQ), Dr. Georgios Tsakalidis (Projektkoordination AFAQ), Deler Saber (Vorsitzender AFAQ), Dr. Sven Kluge (Projektentwicklung ASB), Gülin Kurt (Projektleitung ASB) Foto: ASB Münsterland

Eine nachhaltige Integration ist das Kernthema des neuen Integrationsprojektes „3d – drankommen, dranheften, dranbleiben“ des ASB-Regionalverbandes Münsterland und des Vereins für Kulturelle und Gesellschaftliche Zusammenarbeit AFAQ für Münster und das Münsterland.

Das gemeinsame Konzept bündele in der von Corona-bedingten Einschränkungen geprägten Situation die Stärken beider Organisationen und gehe kreative Wege mit integrativen Konzepten, heißt es in einer Mitteilung des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). Das Prinzip der „Integration auf Augenhöhe“ und die Förderung der sozialen, kulturellen und politischen Teilhabe von Menschen mit Flucht und Migrationsvorgeschichte sowie interkultureller Biografie stehe bei den Ideen im Mittelpunkt.

Das Projekt läuft bereits: In dem gestalterischen Mitmachwettbewerb „Sternchen zu Hause“ für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wurden zahlreiche Bilder, Fotos und Videos von Musikstücken eingeschickt, von denen die besten von einer Jury um die Künstlerin Larisa Volodarskaya prämiert werden. Auch weitere Veranstaltungen wie die interkulturellen Deutsch-Dialoge und das Medienprojekt „Face 2 Face“ haben schon begonnen. Das Projekt setzt auf ein vielfältiges Programm, bei dem thematische Veranstaltungen, Workshops und Kurse, Medienarbeit sowie offene Begegnungs- und Beratungsangebote im Zentrum stehen, heißt es weiter.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat laut Mitteilung grünes Licht für das Projekt gegeben, sodass eine Förderung durch das Bundesinnenministerium für einen Zeitraum von drei Jahren gesichert sei.

Federführend sind für die Umsetzung des Projekts Gülin Kurt (ASB) und Dr. Georgios Tsakalidis (AFAQ) verantwortlich. Rückfragen nimmt Gülin Kurt per E-Mail unter g.kurt@asb-muenster.de oder telefonisch unter  01 51/72 93 54 90 entgegen.

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