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Vier Millionen Euro für Tumorzentrum

Krebsmedizin auf Spitzenniveau

Münster

Das Turmorzentrum der Uniklinik wurde von der Deutschen Krebshilfe ausgezeichnet und darf sich über vier Millionen Euro Fördergeld freuen. Es geht um die Verbesserung der Patientenversorgung in der Region.

wn

Freuen sich über die Förderung: (v.l.): Prof. Andreas Pascher, Prof. Annalen Bleckmann, Prof. Philipp Lenz und Prof. Georg Lenz. Foto: UKM

Die Qualität der Versorgung von Menschen mit Krebserkrankungen sollte nicht vom Wohnort abhängen. Um das zu erreichen, unterstützt die Deutsche Krebshilfe bundesweit den Ausbau des Netzwerks sogenannter „Onkologischer Spitzenzentren“. Im Februar hat das WTZ (Westdeutsches Tumorzentrum) Münster diese Auszeichnung gemeinsam mit seinem Kooperationspartner WTZ Essen erhalten.

„Innerhalb der ersten 100 Tage seit der Förderzusage haben wir schon viel auf den Weg gebracht“, freut sich Prof. Annalen Bleckmann, Direktorin des WTZ in Münster, dem interdisziplinären Krebszentrum des Universitätsklinikums (UKM). „Es geht darum, Versorgungsnetzwerke weiter auszubauen, von denen die Patienten dann unmittelbar profitieren.“ Ziel sei, allen Krebspatienten in der Region – auch außerhalb der Ballungszentren – heimatnahen Zugang zu Spitzenmedizin zu ermöglichen.

„Onkologisches Spitzenzentrum“

Verbunden ist die Auszeichnung mit einer Förderung des Netzwerks über vier Jahre in Höhe von insgesamt 4,2 Millionen Euro. „Onkologisches Spitzenzentrum zu sein, bedeutet über die Anerkennung unserer Expertise und unserer Leistung hinaus auch, Fördermittel zu erhalten, die wir für verbesserte Betreuungs- und Behandlungsangebote für unsere Patienten nutzen können“, sagt Prof. Andreas Pascher, Direktor der Chirurgie.

„Die Gelder fließen in zahlreiche Projekte rund um Behandlung, Forschung, Lehre und Ausbildung, um die Qualität der Krebsmedizin stetig weiter zu verbessern.“ Konkret seien dies zusätzliche Personalstellen.

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