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Jagd auf Füchse in Münster

Kreisjäger weisen Peta-Vorwürfe zurück

Münster

Die Tierrechtsorganisation Peta erhebt schwere Vorwürfe gegen die Kreisjägerschaft in Münster. Bei der jährlichen Jagd auf Füchse gehe es den Jägern allein ums Schießen, so Peta. Die Kreisjägerschaft wehrt sich gegen die Vorwürfe.

Von Martin Kalitschke

Ein Rotfuchs steht auf einer Wiese. Foto: dpa (Symbolbild)

Der Sprecher der Kreisjägerschaft Münster, Lambert Focke, weist Vorwürfe der Tierrechtsorganisation Peta gegen die alljährliche „Fuchswoche“ zurück, bei der die Jagd auf Füchse im Mittelpunkt steht.

Die Kulturlandschaft sei vom Menschen geprägt, die natürlichen Feinde des Fuchses – Wolf und Uhu – gebe es kaum noch. Entsprechend stark würden sich die Füchse vermehren, betont Focke. Indem man diese Tierart bejage, werde die Verbreitung der Tollwut sowie des Fuchsbandwurmes eingedämmt.

Sprecher nennt Kritik "grenzwertig" und "einfach falsch"

„Die Jäger tragen dazu bei, dass sich diese Krankheiten nicht ausbreiten“, unterstreicht der Sprecher der Kreisjägerschaft. Auf keinen Fall gehe es den Jägern um einen „Spaß am Schießen“. Genau dies wirft ihnen Peta vor. Focke hält solche Kritik für „grenzwertig“. Die Organisation spiele mit der Unwissenheit vieler Menschen, kritisiert er. Peta setze auf den „Niedlichkeitsfaktor“ des Fuchses und stelle die Jäger in eine schlechte Ecke. Die Kritik an der Fuchswoche sei jedoch „einfach falsch“.

Lambert Focke, Sprecher der Kreisjägerschaft Foto: pd

Laut Peta beginnt diese am Freitag (21. Januar), doch nach Angaben von Focke ist sie in diesem Jahr erst im August angesetzt. Peta betont, dass Füchse kaum noch Krankheiten verbreiten würden und fordert daher ein Verbot der Fuchsjagd in Deutschland.

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