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Treffen auf Hof Konermann

Kreislandfrauen für mehr Nachhaltigkeit

Münster

Auf Hof Konermann fand jetzt der Kreislandfrauentag statt. Sie machten sich unter anderem für Nachhaltigkeit und gegen Lebensmittelverschwendung stark.

Von Helga Kretzschmar

Oberbürgermeister Lewe war zu Gast beim Landfrauentag auf Hof Konermann. Foto: Helga Kretzschmar

Ein ungewöhnlicher Ort, eine ungewöhnliche Zeit. In der Scheune des landwirtschaftlichen Betriebes Konermann am Kappenberger Damm haben die Kreislandfrauen einen nachdenklichen, aber auch fröhlichen Nachmittag verbracht. Normalerweise findet der Kreislandfrauentag im Frühjahr statt, aber das Organisationsteam ging auf Nummer sicher und sorgte für eine luftige und weitläufige Location.

Vorsitzende Brigitte Lippmann begrüßte viele Landfrauen aus den Nachbarkreisen sowie die Ehrengäste Susanne Schulze Bockeloh, Kreisverbandsvorsitzende und Vorsitzende des Fachausschusses des Deutschen Bauernverbandes, Kreislandwirt Heinz-Georg Hartmann und Landwirt Georg Schulze Dieckhoff. Lippmann hob die Leitthemen „Wir geben Plastik einen Korb“ und „Wasser – wir machen die Welle“ hervor, die in diesem Jahr um das Thema „Ernährung“ erweitert wurden.

Gegen Lebensmittelverschwendung

Dabei stehen nachhaltige Ernährung und Lebensmittelverschwendung im Mittelpunkt. Für den Deutschen Engagementpreis wurde das Video „Demokratie und Toleranz“ nominiert, ein Beitrag, der gut ankam. „Es ist mein letztes Jahr als Vorsitzende, es hat Spaß gemacht“, zog Brigitte Lippmann Bilanz der letzten zwölf Jahre.

Ein ungewöhnlicher Ort, eine ungewöhnliche Zeit. In der Scheune des landwirtschaftli-chen Betriebes Konermann am Kappenberger Damm hatten die Kreislandfrauen einen nachdenk-lichen, aber auch fröhlichen Nachmittag verbracht. Foto: Helga Kretzschmar

Oberbürgermeister Markus Lewe nahm den Faden der Vorsitzenden auf, die die Zeichen der Zeit erkannt habe. „Wir müssen viele Dinge neu bespielen, wir haben keine Zeitenwende, wir haben einen Zeitenbruch.“ Die Landwirte hätten ein Gespür für die Ereignisse der Natur, sie seien ein Garant für die Lebensmittelproduktion. Die Angebote im ländlichen Raum müssten erhalten oder ausgebaut werden. Münster sei die erste Stadt, die eine Stelle als landwirtschaftlichen Beauftragten geschaffen habe. So könne auf Augenhöhe in vielen Belangen diskutiert werden.

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