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Ateliergemeinschaft Schulstraße lädt zur Sammelausstellung

Aus dem Füllhorn der Kunst

Münster.

Die Ateliergemeinschaft Schulstraße bittet zu ihrer traditionellen Sammelausstellung. Diese bietet wieder einen feinen Überblick über das aktuelle Schaffen der beteiligten Künstler. Und Einblicke in Kunst in vielfältigen Formen und Farben.

Von Johannes Loy

Ulrich Haarlammert schuf diese farbenprächtige Foto-Installation mit dem Titel „Frisbee31“.

Die Ateliergemeinschaft Schulstraße bittet zu ihrer traditionellen Sammelausstellung, die am ersten Novemberwochenende über die Bühne geht. Es wird, wie Lisa Tschorn im Namen der Ateliergemeinschaft mitteilte, sogar eine Eröffnung geben, und zwar am Freitag ( 5. November) ab 19 Uhr mit einer Rede der Kunsthistorikerin Dr. Annette Georgi und musikalischer Untermalung durch Johannes Dolezich und Udo Herbst. Gezeigt werden in der Ausstellung Einblicke in das aktuelle Schaffen der Ateliergemeinschaftsmitglieder sowie ihrer Gäste.

Am Samstag um 11.30 Uhr starten Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck einen weiteren Verkehrsversuch auf der Promenade Höhe Eisenmannbrunnen. Dort legt das Künstlerduo einen roten Porsche auf der Promenade aus, um ihn von Fahrrädern überfahren zu lassen. Noch nie waren Sachbeschädigung und Kunst so schön miteinander verbunden.

Anne Kückelhaus zeigt Ergebnisse des taNDem Projektes „Exploring Energy“, die im letzten Oktober im KV Ahlen zu sehen waren und wegen Corona wenig Beachtung bekommen haben. Thematisch beschäftigt sie die Beziehung von Mensch und Tier.

Ausgehend von einem Schwarzweißfoto von einem leeren Bistrotisch mit leeren Stühlen auf dem Trottoir entstanden bei Alfred Schramm Ölbilder und eine Reihe von Linoldrucken die das Thema variieren.

Bei Christine Rokahr treten die Kunstprodukte in den Hintergrund – sie hängen an den Wänden – Kunst als Lebensperformance.

Bei der Jahresausstellung kombiniert Meinhard Schulte neue Arbeiten und ältere Arbeiten. In den neuen Arbeiten beschäftigt er sich mit Fragmenten aus Kapitellen romanischer Kirchen.

Die Performance „Lisa Tschorn liest aus der ersoffenen Schallplattensammlung, die Performerin kann unterbrochen werden“ ist zu jeder geraden Stunde in ihrem Atelier für jeweils maximal drei Personen zu erleben.

Esther Rutenfranz kombiniert eine Wandzeichnung mit Zeichnung, Text und Bildern. Am Rande tauchen auch ein paar Blumenbilder auf, die sind aber weder im noch der Mittelpunkt.

In einer Video-Installation sind bei Nikola Hamacher in kleinformatigen Projektionen Personen bei verschiedenen Tätigkeiten in ihrem Alltag zu beobachten.

Juan del Rio wird Collagen ausstellen, die aus verschiedenen Materialien und Fundstücken bestehen. Die Komponenten reichen von farbigem Papier über Schleifpapier, Holz und kleine Zeichnungen

Klaus Geigle zeigt Malerei, die in den vergangenen Monaten entstanden ist. Im Fokus seines Interesses standen Tennisplätze, teilweise gesperrt oder schon lange verlassen.

Maria Langenstroth zeigt Objekte und Pastelle, die in in ihrer Materialität einen Raum erzeugen.

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm auf ihrem Smartphone fügt Luzia-Maria Derks spielerisch im Sandwichverfahren Fotomaterial zusammen. Sie bedient sich etwa veralteter, gefundener Dias, eigenen aktuellen Bildern, Screenshots, zerstörten Fotos aus eigenem Bestand und Detailansichten von Bonbonpapieren.

Ulrich Haarlammert zeigt Gegenwarten: Es ist eine Kunst aus Fotos und Zeit.

Im Raum von Susanne von Bülow und ihrem Gast Emmy Bergsma aus dem Niederlanden befindet man sich thematisch unter Bäumen.

Die Gast-Künstlerin Samira Lüke beleuchtet in ihren Polaroids auf vielfältigste Weise sich selbst, ihren Alltag und ihre Umgebung.

Die Gast-Künstlerin Lena Skaya stellt Porträt-Zeichnungen, abstrakte figurative Malerei sowie Zeichnungen aus, die in einer gemeinsamen Performance mit Lisa Tschorn entstanden sind.

Der Stipendiat Marvin Wunderlich studiert seit 2014 an der Kunstakademie Münster. Er spielt mit dem Lesbaren und Rätselhaften der Malerei.

Die Stipendiatin Nette Pieters zeigt Mixt-Media-Arbeiten aus ihrem Zyklus „Black-Rock.Studies“.

Eine finanzielle Unterstützung der Ausstellung erfolgt durch das Kulturamt der Stadt Münster. Es gilt die 3G-Regel.

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