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„Nachkommen. Ein lautes Schweigen“ in Münsters Kleinem Haus

Das Erinnern aus der Zukunft

Münster

Gestalten wie aus einem Computerspiel: Diese „Nachkommen“ bevölkern die Bühne in Emre Akals gleichnamigem Stück.

Von Helmut Jasny

Das Quartett (v. l.) Alaaeldin Dyab, Regine Andratschke, Janosch Schulte und Clara Kroneck Foto: Sandra Then

Es nennt sich Metaversum und ist der feuchte Traum von Tech-Utopisten: eine Vielzahl virtueller Welten, die sich nahtlos mit der realen Welt verbinden. Jeder Mensch ist sein eigener Avatar und erhält mithilfe von künstlicher Intelligenz totale Nutzererfahrung. Im Silicon Valley wird noch eifrig daran gebastelt, im Theater Münster ist es schon Wirklichkeit geworden. Oder zumindest Bühnenwirklichkeit in dem mehr dystopisch als utopisch anmutenden Stück „Nachkommen. Ein lautes Schweigen!“ von Emre Akal. Am Donnerstag fand im Kleinen Haus die Uraufführung unter der Regie des Autors statt.

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