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„Festival der Demokratie“

Denkwerkstatt und Versuchslabor

Münster

Kunst, Theater, Bildung und Wissenschaft – all das soll beim „Festival der Demokratie“ verschmelzen. Es findet von Samstag (2. Oktober) bis Montag (4. Oktober) in Münster statt. Mit dabei sind nahezu alle kreativen Kräfte Münsters.

Von Arndt Zinkant

Freuen sich auf viele Veranstaltungen (v.r.): Die Initiatorinnen Cornelia Kupferschmid und Carola von Seckendorff, Kulturamtsleiterin Frauke Schnell, Nathalie Nehues (Leitung „Demokratielabor“), Wolfgang Türk (Pressesprecher Theater Münster) und Cornelia von Schwerin (Schauspielleiterin Theater Münster). Foto: pd

Alles, was Rang und Namen hat, wird dabei sein. Das „Stadtensemble“, das sich vor zwei Jahren formierte, bündelt seitdem die kreativen (Theater-)Kräfte Münsters – und wird auch das „Festival der Demokratie“ kreativ tragen, das vom 2. bis zum 4. Oktober über die Bühne gehen wird. Im öffentlichen Raum sollen Kunst, Theater, Bildung und Wissenschaft zu einer multidimensionalen Installation verschmelzen – Erfahrungsraum, Versuchslabor und Denkwerkstatt zugleich. Es wird also nicht nur Aufführungen geben, sondern auch Diskussionen und Workshops zum Mitmachen. Ein „Demokratielabor“ ergänzt in dieser Form die Theater-Erlebnisse.

Die Schauspielerinnen Carola von Seckendorff und Cornelia Kupferschmid haben das Projekt von langer Hand und mit Herzblut geplant und konzipiert. Insgesamt 110 Mitwirkende werden 30 Projekte stemmen, zum Beispiel in der Stadtbücherei, dem LWL-Museum, dem Rathaussaal oder dem Gasometer; Zentrum des Geschehens aber wird das Theater im Pumpenhaus sein, wo auch Talkmaster Adam Riese zwei spannende, politisch denkende Gäste zum Vier-Augen-Gespräch bitten wird.

Am 2. Oktober um 20.45 Uhr ist sein Gast Udo Lielischkies, früherer Leiter des Moskauer ARD-Büros, der viel über das Putin-Russland erzählen kann. Am 9. Oktober um 20.45 Uhr kommt der Kabarettist Henning Venske (ehemals „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“). Beide Talks werden live in Gebärdensprache übersetzt. Darüber hinaus werden alle Ticket-Preise nach dem Prinzip „Pay what you can“ gestaffelt. Alle Infos gibt es im Netz.

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