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Theater Gloster und Cuba-Cultur umspielten Jean Pauls „Träume“

Die Kirche schwankte auf und nieder

Münster

Schiller befand, der Mann sei „fremd, wie aus dem Mond gefallen“. Und Goethe ließ ihn lange zappeln. Zwei Musiker und ein Rezitator feiern indes Jean Paul. Der Mann ist aktueller als vermutet – Kirchenkritik inklusive.

Gerhard H. Kock

Ein Abend für die Träume (v.l.): Erhard Hirt, Florian Walter und Carsten Bender in der Black Box von Cuba-Cultur Foto: Screenshot: -kok-

Die Kritik vorweg: Es war zu kurz. Mitten im Rausch weltvergessener Seligkeit schön gesprochener wunderlicher Worte war Schluss. Länger dauern Träume des Schlafes zwar auch nicht, aber die Zuschauer waren an ihren Computern wahrscheinlich wach, als Münsters Theater Gloster und Cuba-Cultur ihr musikalisch-literarisches Programm auf Basis der Traumdichtungen von Jean Paul auf Youtube präsentierten.

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