1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Kultur
  6. >
  7. Die Trafostation startet durch

  8. >

Neues Konzept an der Schlaunstraße

Die Trafostation startet durch

Münster

Nach der Lockdown-Zeit startet die Trafostation an der Schlaunstraße ab dieser Woche wieder voll durch. Das Programm soll strukturierter und weniger bunt als früher werden, betont das neue Team.

Von Martin Kalitschke

Wollen die Trafostation neu aufstellen: (v.l.) Tobias Link, Jana Vogt, Stefan Schneider und Jana Seibert. Foto: kal

Während der Skulptur-Projekte 2017 war die Trafostation an der Schlaunstraße ein beliebter Anlaufpunkt für Kunstfreunde aus aller Welt. Danach machte sie zu – und zwei Jahre später wieder auf, diesmal als interkultureller Treffpunkt. Das erforderliche Geld war bei einer Crowd­funding-Kampagne zusammengekommen.

Bald darauf folgten Corona und mehrere Lockdowns. Ende Juni erfolgte die offizielle Wiedereröffnung – ein Mutmach-Event. Richtig los wird es aber erst wieder ab dieser Woche gehen. Für den Neustart hat sich ein neues Team zusammengefunden.

Yoga wird vorerst nicht angeboten

Das Programm soll strukturierter werden – und weniger bunt als in der Anfangsphase, unterstreichen Stefan Schneider (Musiker), Jana Vogt (Studentin), Jana Seiberg (Theater Titanick) und Ally Seiler (ebenfalls Studentin). Damals gab es nicht nur Musik und Lesungen – auch Yoga-Stunden. Die, betont das Team, werden erst einmal nicht mehr angeboten.

Einen so schönen Raum in dieser Größe gebe es nicht oft in Münster, sagt Stefan Schneider. Er stelle sich künftig Vorträge und Workshops vor, natürlich Konzerte, auch eine Vermietung an gemeinnützige Initiativen.

Ein Mal monatlich, das steht schon fest, wird das Improtheater „Peng“ auftreten, im gleichen Rhythmus soll ein Improorchester proben. Mittwochs plant das Team einen Begegnungsabend, bei dem sich Menschen „connecten“ könnten – und immer wieder auch Konzerte.

Musik machen und drüber reden

Hinter denen wird in der Trafostation das Kollektiv „Eat the frog“ stehen, zu dem aktuell neben Stefan Schneider auch der Musiker und Feldenkrais-Lehrer Tobias Link gehören. Nicht nur Musik machen, sondern auch darüber sprechen – so könnte man ihre Absichten knapp zusammenfassen.

Das erste große Konzert findet an diesem Donnerstag (26. August) um 19.30 Uhr statt – mit spanischen Songs der in New York lebenden Musikerin Lau Noah. Im Anschluss können die Musiker mit ihr diskutieren – bis 22 Uhr. Dann muss die Trafostation schließen. So wie bereits vor der Pandemie.

Startseite