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Die wechselhafte Geschichte der alten Domorgel von Johann Patroklus Möller

Ein Juwel für Augen und Ohren

Münster

Sie war ein Meisterwerk: die barocke Orgel von Johann Patroklus Möller. Jetzt sind unbekannte Fotografien des historischen Instrumentes aufgetaucht.

Von Chr. Schulte im Walde

Blick auf die Orgel vom Stephanus-Chor aus: Hinter dem hölzernen Gitter in der Mitte der Balustrade befindet sich der originale Spielschrank. Foto: Archiv Klais

Im Leben des Orgelbauers Johann Patroklus Möller aus Lippstadt dürfte der 4. Juli 1755 ein höchst bedeutsamer Tag gewesen sein: Er meldete dem Domkapitel zu Münster die Fertigstellung der neuen Domorgel – das größte Werk, das Möller je in seiner Werkstatt gebaut hat. Der Höhepunkt seines Schaffens. Schnell und weit über die Grenzen Westfalens hinaus verbreitete sich die Kunde von der besonderen Qualität dieses Instruments. Prachtvoll und üppig mit Schnitzereien ausgestattet thronte es im Westchor des Doms auf einer Empore zwischen den beiden Türmen. Ein „Hingucker“. Und vor allem klanglich ein Juwel.

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