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„Monsieur Ibrahim“ im Borchert-Theater

Famoser Neustart mit spiritueller Tiefe

Münster

Ein denkwürdiger Theaterabend: Nach halbjähriger Corona-Zwangspause kehrte am Donnerstagabend das Leben auf die Bühne des Borchert-Theaters zurück – just am Tag des 100. Geburtstags des Namensgebers Wolfgang Borchert. Das Stück „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ in der Regie von Tanja Weidner und mit einem bestens aufgelegten Johannes Langer in der Rolle des „Momo“ wurde enthusiastisch begrüßt und gefeiert.

Von Johannes Loy

Johannes Langer ist „Momo“ und schlüpft auch in viele andere Rollen. Foto: K. Lefebvre

„Theater ist der Ort, in dem unsere Seele fliegen lernt und Heimat findet!“ Ein Satz von Tanja Weidner, der Chefdramaturgin des Borchert-Theaters, der am Donnerstagabend zum Neustart des Hauses nach bleiernen Corona-Zeiten im Flechtheim-Speicher geradezu im Raum schwebte. Denn auf dem Programm stand eine ebenso spannende wie unterhaltende, insgesamt stimmige und von etwa 45 Gästen enthusiastisch begrüßte Premiere des Stücks „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ aus der Feder von Éric-Emmanuel Schmitt. Den Stoff über den weisen Muslim und Ladenbesitzer und den jüdischen Jungen, die sich vertrauensvoll näher kommen und ihr Leben miteinander besprechen, kennen Kulturfreunde aus der Verfilmung mit Omar Sharif in der Titelrolle.

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