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„Maria Magda“ von Svenja Viola Bungarten im Theater Münster uraufgeführt

Flammender Feminismus mit der Horror-Keule

Münster

Der „Feministische Horror“ aus der Feder von Svenja Viola Bungarten nimmt in der Inszenierung von Theresa Thomasberger seinen erwartbaren ideologischen Lauf. Ein Stück, das auf Schock-Effekte setzt, intellektuelle Fehler aufweist und in seiner plakativen Botschaft leider weit über das Ziel hinausschießt.

Von Johannes Loy

Maria (Marlene Goksch, v.l.), Magda (Lea Ostrovskiy) und Hildie (Rose Lohmann) finden sich in einem Horror-Internat wieder. Foto: Berg

Was der Abend bringen wird, deutet sich schon kurz vor Beginn der Uraufführung des 90-Minüters „Maria Magda“ im Kleinen Haus des Theaters Münster an. Da dreht sich auf der Video-Leinwand eine Kirche um sich selbst, Glocken dröhnen dunkel, ein paar Funzeln flackern im Hintergrund bedrohlich. Der „Feministische Horror“ aus der Feder von Svenja Viola Bungarten nimmt in der Inszenierung von Theresa Thomasberger seinen ideologischen Lauf. Was nach einer stringenten Handlung aussehen könnte, spielt sich auf einer Bühne mit zwei Internats-Bettstellen ab (Bühne und Kostüme: Mirjam Schaal). Auf der einen hat sich die dralle Magda (Lea Ostrovskiy) eingerichtet, die andere bezieht die schüchterne Maria (Marlene Goksch). Hinzu gesellen sich die flippige Hildie (Rose Lohmann) und die – natürlich – drohende Oberschwester (Regine Andratschke).

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