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Attacken auf Kunstwerke

Lebensmittel gegen Naturbilder?

Münster

Kartoffelbrei, Tomaten- oder Erbensuppe werfen die jungen Aktivisten der „Letzten Generation“ gegen Meisterwerke der Malerei. Damit richten sie großen Schaden an – und erreichen wenig.

In London gingen die Aktivisten mit Tomatensuppe auf van Goghs „Sonnenblumen“ los. Foto: IMAGO/ZUMA Wire

Am Freitag van Gogh in Rom, am Samstag Goya in Madrid: Im Prado klebten sich zwei junge Menschen an die Rahmen berühmter Bilder des spanischen Meisters Francisco de Goya, wie dpa berichtete. Das Museum teilte am Sonntag mit, der betroffene Saal sei für den Publikumsbesuch wieder geöffnet. „Wir lehnen es ab, dass das kulturelle Erbe durch die Verwendung als Protestmittel in Gefahr gebracht wird“, so das Museo Nacional del Prado. Bei dem Protest vom Samstag seien nach einer ersten Überprüfung nur die Rahmen leicht beschädigt worden. Die Aktivisten klebten sich mit jeweils einer Hand an den Rahmen fest. Zuvor hatte die Aktivistin auf die Wand zwischen den Gemälden „+ 1,5 C“ geschrieben. Im Pariser Klimaabkommen von 2015 ist das Ziel festgehalten, die Erderwärmung möglichst bei 1,5 Grad zu stoppen.

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