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Filmfestival Münster vom 16. bis 26. September

Mit Extralänge und Landpartie

Münster

Das Filmfestival Münster steht an. Es wird vom 16. bis zum 26. September dauern und damit länger sein als alle Vorgänger-Festivals. Knapp 90 Filme wetteifern im Schlosstheater um Preise und Publikumsgunst. 2019 kamen zwischen 4000 und 6000 Kinofans. Diesmal werden die Vorstellungen coronakonform und damit lockerer besetzt. Es gilt die 3G-Regel.

Von Johannes Loy

Freuen sich auf das Filmfestival: Carsten Happe, Regina Wegmann, Marina Romic, Daniel Huhn und Jens Schneiderhenze. Foto: Loy

Das Filmfestival Münster hatte Glück im Unglück. Vor zwei Jahren konnte es noch ungestört vor geschätzten 4000 bis 6000 Kinofans über die Bühne gehen. Damals wusste noch niemand etwas von Corona. Zwar wird das im Zweijahres-Rhythmus stattfindende Festival jetzt mit Abstand- und 3G-Regeln und teilweise auch hybrid veranstaltet, aber es ist dafür auch das längste Festival in seiner Geschichte. Vom 16. bis zum 26. September sollen knapp 90 Filme das Publikum für sich gewinnen und um Preise wetteifern.

In den Europäischen Spielfilmwettbewerb, der in diesem Jahr zum neunten Mal ausgerichtet wird, sind erneut acht Debütfilme vielversprechender Regietalente eingeladen. Die internationale Jury vergibt für die beste Regie 5000 Euro Preisgeld.

Erstmals zeigt das Filmfestival Münster zudem in diesem Jahr in Kooperation mit Die Linse e.V. eine Auswahl des Afrika Film Festivals Köln. Der Eröffnungsfilm des Filmfestivals Münster, der gleichzeitig auch der erste Beitrag im Europäischen Spielfilmwettbewerb ist, verbindet diese beiden Programmreihen wie auch die Kontinente.

Der deutschlandweit einmalige Länderschwerpunkt mit Filmen aus den Niederlanden widmet sich in diesem Jahr mit Filmen von Heddy Honigmann und Dick Maas zwei Regiegrößen aus unserem Nachbarland, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Im Europäischen Kurzfilmwettbewerb sind in sechs Programmen 36 kurze Werke aus zwölf verschiedenen Ländern sehen. In der Sektion „Westfalen Connection“ wird einmal mehr der beste und originellste Kurzfilm aus der Region ermittelt. Das Filmfestival Münster kooperiert in diesem Jahr zudem mit den Tagen des Provinzfilms, die am 16. und 17. September Podiumsgespräche und Filmvorführungen unter dem Motto „Luise und ihre Schwestern: Frauen vor und hinter der Kamera“ anbieten. Gemeinsam mit jungen Kuratorinnen und Kuratoren fällt ein Blick zurück auf die 40-jährige Festivalgeschichte.

Mit der Filmreihe Kino aufs Land tourt das Filmfestival Münster schließlich auch durchs Münsterland. In Wettringen, Vadrup und Darup, im Hotel zur Post, in Piesers Gasthof und auf dem Alten Hof Schoppmann treffen auf der Leinwand Bildwelten und Genres aufeinander. Im Gepäck sind neben aktuellen Kurzfilmen aus der Festival-AuswahI auch ausgewählte Produktionen aus der Region. Informationen und Karten gibt es im Netz.     

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