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Stadtmuseum zeigt die Schau „Münster 1570 – Geschichte und Geschichten aus der Hauptstadt Westfalens“

Politik und Party vor über 450 Jahren

Münster

Das Stadtmuseum Münster blättert die Alltagsgeschichte Münsters im 16. Jahrhundert auf. Vor 450 Jahren stand die Westfalenmetropole in hanseatischer Blüte. Star der Ausstellung ist eine Stadtansicht. Der Kupferstich des Niederländers Remigius Hogenberg ist eine einzigartige Leihgabe aus London.

Von Johannes Loy

Der 1570 finalisierte Kupferstich mit der Ansicht der Stadt Münster von Remigius Hogenberg steht im Zen­trum der Schau.Ausstellungskurator Dr. Bernd Thier und Museumsdirektorin Dr. Barbara Rommé in der Ausstellung „Münster 1570“. Foto: Stadtmuseum Münster Stadtmuseum MünsterSarah Kottmeier

Alteingesessene Münsteraner kennen jene pittoreske Ansicht der Stadt Münster, die der niederländische Kupferstecher Remigius Hogenberg 1570 anfertigte. Es gab und gibt sie bis heute in vielerlei Nachdrucken, da dieser Stich die Metropole Westfalens recht detailgetreu abbildete – mit Gebäuden, Türmen, Mauern und auch dem grünen und gärtnerischen Gewimmel und Getümmel im Vordergrund. Am 26. Mai 1570 übergab Hogenberg sein Opus dem Rat der Stadt Münster. Zur Ausstellung „Münster 1570 – Geschichte und Geschichten aus der Hauptstadt Westfalens“, die vom 5. April bis zum 25. September im Stadtmuseum Münster läuft, ist der einzige noch erhaltene Druck dieses Kupferstiches nach Münster zurückgekehrt. Er wird sonst in der British Library in London aufbewahrt.

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