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Professionelles Niveau beim Semesterabschlusskonzert des Studentenorchesters

Seelenklänge aus dem alten Russland

Münster

Die russische Kultur ist viel zu wertvoll, als dass sie in Kriegszeiten aus der Öffentlichkeit verbannt werden sollte. Wie auch Münsters Studentenorchester zeigte.

Von Christoph Schulte im Walde

Cellist Benedikt Loos begeisterte als Solist des Elgar-Konzerts mit dem Studentenorchester. Dessen neuer Dirigent Nicolas Kierdorf präsentierte auch die russischen Kompositionen mit Präzision und Leidenschaft. Foto: Christoph Schulte im Walde

Darf man in diesen Zeiten russische Musik spielen? Aber ja! Denn die gehört zum festen Bestandteil europäischer (Klang-)Kultur. Und was können Mili Balakirew oder Peter Tschaikowsky dafür, dass Russland derzeit Waffen gegen die europäische Zivilisation richtet? Es war also richtig, dass das Studentenorchester bei seinem Konzert am Donnerstag im Mutterhaus der Franziskanerinnen Tschaikowskys vierte Sinfonie in den Mittelpunkt rückte und sein Programm mit Balakirews „Ouvertüre über drei russische Themen“ eröffnete. Musik, die sicher alle Krisen überleben wird. Zumal dann, wenn sie so großartig, so inspirierend gespielt wird wie bei diesem fantastischen Konzert.

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