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Eine mitreißende Wolfgang-Petry-Zeitreise in der Halle Münsterland

Starke Gefühle mit Schlagern neu zum Leben erweckt

Münster

Die lang ersehnte Tour der Wolfgang-Petry-Zeitreise „Wahnsinn! – Die Show“ ist in Münster angekommen. Zusammen mit rund 2000 altersmäßig erstaunlich gut gemixten Petry-Fans feierte das vierköpfige Sänger-Team mit einer Klasse-Band den Star aus Köln und brachte die Halle so richtig zum Brodeln.

Von Werner Zempelin

Das Gesangsteam hat die Petry-Songs bestens drauf. Foto: Zempelin

Sollte die Halle Münsterland nach den vielen Lockdowns noch nicht restlos aus dem „Dornröschenschlaf“ erwacht gewesen sein, dann war dies spätestens am Mittwochabend der Fall: Die lang ersehnte Tour der Wolfgang-Petry-Zeitreise „Wahnsinn! – Die Show“ war in Münster angekommen. Zusammen mit rund 2000 altersmäßig erstaunlich gut gemixten Petry-Fans feierte das vierköpfige Sänger-Team mit einer Klasse-Band den Star aus Köln und brachte die Halle so richtig zum Brodeln.

Sequenzen aus Live-Konzerten auf der riesigen Videowand im Bühnenhintergrund erinnerten den ganzen Abend an die legendären Erfolge des heute 70-Jährigen, wie zum Beispiel an das Konzert 1998 in der Schalke-Arena mit rund 45 000 Besuchern. Das energiegeladene Team auf der Bühne, Chantal Jansen und Nastassja Giulia, zwei erstklassige Sängerinnen, sowie ihre ebenso hochkarätigen männlichen Gegenstücke, Konrad Wissmath und Pat Lawson, schaffte es in Windeseile, den Petry-Funken, der auf der Bühne von Anfang an da war, auf die bestens gelaunten Besucher überspringen zu lassen. Zeitweise eroberten die vier Tänzerinnen und die sprungfreudigen zwei Tänzer die Bühne und rockten das Ding so richtig.

Schon bei den ersten Songs klatschten und sangen die meisten mit – und bald standen alle Fans. Die bekannten Riesen-Hits prägten die zweieinhalbstündige Show. „Verlieben, verloren, vergessen, verzeih’n“, „Bronze, Silber und Gold“ und „Du bist ein Wunder“ brachten die Zuschauer mit Schwung in ihr Lebensgefühl von vor 20 Jahren zurück: all die bekannten Hits mitsingen, endlich wieder einmal feiern, als gäbe es kein Morgen – gelegentliche Erinnerungstränen eingeschlossen.

Mehr als zwei Stunden lang wechselten sich Emotionen und grandiose Glücksmomente ab: Entertainment auf höchstem Niveau durch eine großartige Band, Tänzer und perfekte Solisten. Bei „Ruhrgebiet“ und dem Titelsong der Tour „Wahnsinn“ war es endlich soweit: Der Bär steppte in der Halle Münsterland.

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