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Was macht eigentlich . . . Miloš Dopsaj?

Aufmerksamer und geduldiger geworden

Münster

Das Theater hatte während der Corona-Zeit zwangsweise spielfrei. Deshalb sind die Kreativen aber nicht untätig, wie sie in einer Interview-Serie des Theaters verraten – heute: Miloš Dopsaj.

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Miloš Dopsaj Foto: Jürgen Christ

Das Theater hatte während der Corona-Zeit zwangsweise spielfrei. Deshalb sind die Kreativen aber nicht untätig, wie sie in einer Interview-Serie des Theaters verraten – heute: Miloš Dopsaj.

Wie sieht Ihr (Corona-)Alltag derzeit aus?

Miloš Dopsaj: Eine frische Tasse Kaffee am Morgen, Münsterland auf dem Rennrad erkunden, Fagott spielen, lecker kochen und bei der Abendsonne, am Balkon, den Tag in vertrauter Zweisamkeit ausklingen lassen.

Wofür haben Sie jetzt Zeit, wozu es vorher „keine“ Zeit gab?

Dopsaj: ... mich künstlerisch und malerisch an den Wänden und Leinwänden Zuhause auszutoben.

Welche positiven / negativen Gewohnheiten haben Sie während des Lockdown entwickelt?

Dopsaj: Um ehrlich zu sein, ich bin in der Zeit eher aufmerksamer, verständnisvoller und geduldiger geworden.

Wie halten Sie sich als Orchestermusiker derzeit fit?

Dopsaj: Das einzig Gute an der Zeit ohne Orchesterproben ist dass man an dem Instrumenten-Repertoire, das man schon gespielt hat bzw. schon immer spielen wollte, in Ruhe arbeiten und Finessen erarbeiten kann.

Welches besondere Gericht haben Sie in letzter Zeit für sich entdeckt bzw. kreiert?

Dopsaj: Stellen Sie sich einfach vor ... frisch vom Markt, mit Prosciutto und Käse gefüllte Hühnerschenkel, in einem aromatischem Schweine-Bauchnetz auf dem Grill gegart. Zu dekadent?

Möchten Sie unseren Lesern ein Buch bzw. einen Film oder eine Serie empfehlen?

Dopsaj: Ich würde Ihnen eher Christopher Hitchens, einen ausgezeichneten britischen Autoren, Journalisten und Literaturkritiker empfehlen.

Was vermissen Sie am meisten?

Dopsaj: Täglich die freundlichen Gesichter der Orchester und Theaterkollegen lächelnd zu begrüßen, und es genauso erfreut entgegen zu nehmen.

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