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Was macht eigentlich . . . Rose Lohmann?

Herausforderung: veganer bayerischer Abend

Münster

Das Theater hatte in der Corona-Zeit spielfrei. Deshalb sind die Kreativen aber nicht untätig, wie sie in einer Interview-Serie des Theaters verraten – heute: Rose Lohmann.Wie sieht Ihr (Corona-)Alltag aus?

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Rose Lohmann in der „BRD-Trilogie“ Foto: Marion Bührle

Das Theater hatte in der Corona-Zeit spielfrei. Deshalb sind die Kreativen aber nicht untätig, wie sie in einer Interview-Serie des Theaters verraten – heute: Rose Lohmann.

Wie sieht Ihr (Corona-)Alltag aus?

Rose Lohmann: Jetzt ist ja schon wieder viel mehr „Normalität“ zurückgekehrt. Wenn ich mich aber ein paar Wochen zurückerinnere, dann habe ich vor allem versucht, mir selber eine jetzt fehlende Struktur zu schaffen. Ich bin laufen gegangen, habe gelesen und gemalt. Eine Kollegin hat eine großartige Schauspielklasse über „Zoom“ eingerichtet. Und ich habe meinen Balkon gestrichen.

Wofür haben Sie jetzt Zeit?

Lohmann: Kochen! Im normalen Theateralltag kommt das immer zu kurz. Und mit Freunden telefonieren, mit denen ich ewig keinen Kontakt hatte. Das war und ist vielleicht einer der schönsten positiven Aspekte dieser Zeit.

Welche positiven oder negativen Gewohnheiten haben Sie während des Lockdown entwickelt?

Lohmann: Die gute alte Entschleunigung. Auch mal auszuhalten, das vermeintlich nichts passiert.

Wie halten Sie sich als Schauspielerin derzeit fit?

Lohmann: Auf der Promenade joggen, viel spazieren gehen, online-Kurse, Sprechübungen. Und für den Kopf: lesen, lesen, lesen!

Welches besondere Gericht haben Sie in letzter Zeit für sich entdeckt bzw. kreiert?

Lohmann: Das speziellste kulinarische Erlebnis war wohl ein veganer bayerischer Abend. Herausfordernd, aber es hat sich gelohnt!

Möchten Sie unseren Lesern ein Buch oder einen Film oder eine Serie empfehlen?

Lohmann: „Fleabag“ – so eine kluge, lustige und wahre Serie. Die empfehle ich jeder und jedem. Gelesen habe ich gerade „Die Ladenhüterin“ von Sayaka Murata, der Übersetzerin von Haruki Murakami. Ein ganz besonderes Buch! Und wer Lust auf noch mehr Virus-Geschichten hat: „Ice Cream Star“ von Sandra Newman. Ein toller Science Fiction!

Was vermissen Sie am meisten?

Lohmann: Ganz spontan raus gehen und Kolleg*innen und Freunde treffen. Die Nähe im Ensemble. Premieren und Premierenfeiern. Umarmungen!!!

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