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Gudrun und Karl Wolff stellen ihr Buch vor

Unbekannte Republik „Tatarstan“

Münster

Gudrun und Karl Wolffs neues Russland-Tatarstan-Reisebuch ist soeben vor der Frankfurter Buchmesse 2016 im Pop-Verlag Ludwigsburg erschienen. Es ist das erste in deutscher Sprache über die hierzulande unbekannte Republik „Tatarstan“ an der mittleren Wolga.

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Gudrun und Karl Wolff (Autoren, Slawisten, Osteuropa-Historiker und Mitbegründer der deutsch-russischen Gesellschaft) praktizieren seit mehr als 45 Jahren den interkulturellen Dialog zwischen Russland und Deutschland. Foto: Privat

Gudrun und Karl Wolffs neues Russland-Tatarstan-Reisebuch ist soeben vor der Frankfurter Buchmesse 2016 im Pop-Verlag Ludwigsburg erschienen. Es ist das erste in deutscher Sprache über die hierzulande unbekannte Republik „Tatarstan“ an der mittleren Wolga. In 47 Kapiteln legen sie einen in seiner Vielfalt faszinierenden kaleidoskopartigen Reisebericht in Essays, Reportagen und Geschichten vor.

Ihre Reise nach Tatarstan ist eine Reise an den Ursprung der tatarischen Nation und an den Ausgangspunkt der geschichtlichen Entwicklung, durch die aus dem Moskauer Fürstentum Russland wurde und daraus das russische Imperium. Anders als die apologetischen und polemischen Russlandbücher, die seit der Annexion der Krim erschienen sind, setzt „Die Reise ins Morgen-Land“ bei der Analyse und Beschreibung des heutigen politischen und gesellschaftlichen Lebens und nicht bei der Figur des Präsidenten, des Kremls oder der Hauptstadt an.

Vielmehr will das Buch beeindruckende Lebensgeschichten und Persönlichkeiten mit einer faszinierenden Fülle von Themen, Perspektiven und Orten verbinden – prüfend, kritisch, offen, die Dinge beim Namen nennend, mit einem fragenden Blick in die Zukunft, heißt es in einer Pressemitteilung: „Jenseits der orientalischen Stereotypen vom „Tatarenjoch“ und den ,Enkeln Dschingis Khans’, aber mit dem Wissen um die schmerzlichen Folgen der Geschichte und repressiver Politik entsteht das facettenreiche Porträt der nationalen Wiedergeburt der zweit- größten Ethnie in Russland in einer multinationalen Republik, die im Geist der Toleranz, der Bildung, des Fortschritts an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien ihren transnationalen Erfolgskurs in der globalisierten Welt beschritten hat.

Zum Thema

Die Lesung ist am Mittwoch (26. Oktober) um 20 in der Stadtbücherei, Alter Steinweg 10.

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