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Gruppenausstellung der Kunstakademie: „Vulventempel“

Zehn irritierende Gemälde

Münster

Die Vulva ist erst seit erstaunlich kurzer Zeit Thema von Kulturwissenschaft und Medizin. Zehn Künstlerinnen haben sich malerisch mit dem weiblichen Geschlecht auseinandergesetzt und zeigen ihre Gemälde an einem stark frequentierten Ort: dem Aasee.

Gerhard H. Kock

Lisa Tschorn (l.) und Nadja Rich haben die Gruppenausstellung „Vulventempel“ am Wewerka-Pavillon organisiert, die bereits vor der Eröffnung heftige Reaktionen auslöste. Foto: Gerhard H. Kock

In Bayern tauchen seit geraumer Zeit immer mal wieder Phalli auf. Der „Spiegel“ schreibt im April sogar von einem „Trend“. Von dieser Toleranz ist das weibliche Pendant sehr weit entfernt. Vor gut zehn Jahren konnte die mehrfach ausgezeichnete Kulturwissenschaftlerin Mithu M. Sanyal noch über „Vulva. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts“ promoviert werden. Und erst 2018 legte Prof. Dr. med. Andreas Gün­thert am Kantonsspital Luzern die erste große weltweite Studie zum Thema „Vulva“ vor – mit selbst für Mediziner verblüffenden Ergebnissen. Die Kunstakademie bringt das aktuelle Thema in ihrer Ausstellungsvitrine Wewerka-Pavillon in die Öffentlichkeit.

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