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Corona-Hotspot

Lage in Coerde stabilisiert sich langsam

Münster

Der Stadtteil Coerde ist vor zwei Wochen zum Corona-Hotspot geworden: Vermehrt traten in dem Stadtteil Infektionen mit dem Coronavirus auf. Jetzt scheint sich die Lage zu stabilisieren.

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Im Stadtteil Coerde hat es zahlreiche Corona-Infektionen gegeben. Foto: Oliver Werner

Der Krisenstab der Stadt Münster rechnet mit einer Entscheidung zur möglichen Wiederfreigabe des Impfstoffs Astrazeneca spätestens am kommenden Freitag. Krisentabsleiter Wolfgang Heuer sagte in der heutigen Sitzung des Gremiums: "Es ist wichtig, dass die Fakten zeitnah geklärt und von den zuständigen Stellen auf Bundes- und auf Landesebene transparent kommuniziert werden. Wir vor Ort sind handlungsfähig, auch sehr kurzfristig."

Vorsichtig optimistisch äußerte sich Heuer laut einer Mitteilung der Stadt zu der Entwicklung im Stadtteil Coerde, wo die Stadt unlängst einen Corona-Hotspot identifiziert hatte. Insgesamt wurden dort seit 25. Februar bei 116 Menschen Corona-Infektionen festgestellt, rund 50 davon gelten inzwischen als wieder genesen. Heuer: "Trotz der immer noch hohen Infektionszahl läuft die Lage in Coerde inzwischen in Richtung Stabilisierung."

Stadt möchte mehr Tests anbieten

Weiter ausbauen will die Stadt das Angebot an kostenlosen "Bürgertests". Hier haben zahlreiche Arztpraxen, Apotheken und zwei Testzentren schon ein sichtbares Angebotsnetz über das Stadtgebiet geworfen. Die Stadt Münster erwartet aber einen deutlich steigenden Bedarf und arbeitet an der Einrichtung weiterer Standorte.

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