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CDU-Veranstaltung in der Speicherstadt

Landtagskandidaten stellen sich vor

Münster

Am 15. Mai 2022 wird ein neuer NRW-Landtag gewählt. Meik Bruns, Tobias Jainta und Simone Wendland möchten für die CDU antreten. Die drei stellten sich am Wochenende den Fragen des Publikums.

Von Maria Conlan

Foto: con

90 Minuten hatten die drei Kandidaten am Samstag Zeit, um sich den CDU-Mitgliedern vorzustellen. Am Montagabend wird sich dann herausstellen, wer mehr punkten konnte. Dann wird die Union entscheiden, ob nun Meik Bruns, Tobias Jainta oder Simone Wendland im Wahlkreis Münster I/Steinfurt IV zur Landtagswahl antreten darf.

Auch wenn nur knapp 20 Gäste den Weg in die Speicherstadt fanden, gab es eine interessierte Fragestunde. Der CDU-Kreisverbandsvorsitzende Hendrik Grau moderierte, Tim Warmeling (CDU-Vorsitzender aus Altenberge) saß ebenfalls auf dem Podium. Jedem Zuhörer lag eine Broschüre mit Lebenslauf und politischem Werdegang der Kandidaten vor.

Zunächst benannten die Kandidaten ihre Ziele, Schwerpunkte und Wahlkampfstrategien. Der 42-jährige Tobias Jainta sprach über die äußerst schwierige Ausgangssituation der Partei. Er wünsche sich ein geschlossenes Bild und möchte „Stadt und Land gemeinsam denken“. Gute Mobilität, auch mit dem Auto, sei ihm wichtig – und ein Klimawandel ohne Wohlstandsverluste. Er plane Haustürwahlkampf und dezentrale Großveranstaltungen in den Stadtteilen.

„Klimawandel ohne Wohlstandsverluste“

Simone Wendland berief sich auf zehnjährige Politikerfahrung in Rat und Landtag. „Wir müssen zu den Menschen gehen“, sagt sie und sucht Wählergespräche in Familien und Vereinen. Autobahnausbau und Heimat thematisierte sie, Nah-Mobilität und ihre Vorliebe fürs E-Bike. Gegen Starkregenschäden möchte sie per „Schwammstadt“ vorbeugen.

Meik Bruns sprach über seinen Schwerpunkt Bildungspolitik. Vom christlichen Menschenbild sprach er und gegen die „Einheitsschule“. Er sei angetreten, um zu gewinnen. „Es geht nur als Team vor Ort“.

In der Fragerunde ging es um den Einsatz für Kinderhaus und Coerde, um Kinderarmut, Wohnungspolitik, Gendern und Landwirtschaftsförderung.

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