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Netzwerk Roter Keil

Lauter positive Rückmeldungen

Münster

Eine Zwischenbilanz, die erfreut: Das Netzwerk Roter ist überwältigt von der Spendenbereitschaft unserer Leserinnen und Leser. Und weiß auch schon, in welche Projekte das Geld fließen soll.

Von Pjer Biederstädt

Christiane Strathaus Foto: Roter Keil

Die Stimmung beim Netzwerk Roter Keil, das Kinder vor sexueller Gewalt und Ausbeutung schützt, war in den letzten Wochen ausgesprochen gut. „Wir bekommen sehr viele positive Rückmeldungen auf die Zeitungsartikel der Spendenaktion. Das sorgt innerhalb der Organisation für große Freude“, erzählt Netzwerk-Managerin Christiane Strathaus.

Weil das Netzwerk Roter Keil so stark im öffentlichen Fokus stehe, erkundigten sich zahlreiche Menschen über die Hilfsorganisation. „Wir erfahren eine große Wertschätzung unserer Arbeit, und durch die Aktion ist das schwierige Thema noch stärker im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen“, sagt Strathaus.

Das Netzwerk Roter Keil unterstützt weltweit Projekte, die sich um Opfer von Kindesmissbrauch kümmern oder präventiv davor schützen. Die Spendengelder unserer Leser sollen aber den Projekten in der Region zugutekommen: der Kinderschutzbund in Münster, Rheine und Coesfeld, die Kinderschutzklinik in Datteln und die Beratungsstelle Zartbitter in Münster.

Drei Projekte - ein Konto

Darüber hinaus überlege man, so Strathaus, Vereinen Hilfe bei der Erstellung von Schutzkonzepten gegen sexuelle Gewalt an Kindern anzubieten. „In den Vereinen arbeiten viele Menschen ehrenamtlich. Fachliche Unterstützung beim Schutzkonzept könnte sie entlasten“, sagt Strathaus.

Doch bevor das Netzwerk Roter Keil im Detail entscheidet, wie die Spenden eingesetzt werden, bedankt sich Christiane Strathaus „ganz herzlich“ bei den Spendern – „und bei denen, die uns für die Spendenaktion ausgewählt haben.“

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