1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Lebensfreude zurückgeben

  6. >

Förderverein ZNS hilft nach schwerer Krankheit

Lebensfreude zurückgeben

Münster

Große Resonanz, große Freude: Der Förderverein Zentrales Nervensystem (ZNS) ist berührt von der großzügigen Unterstützung. Damit können ganz neue Projekte ermöglicht werden.

Von Martina Döbbe

Bei der Maltherapie im Picassomuseum: Der Förderverein Zentrales Nervensystem (ZNS) hilft Menschen nach einer schweren Krankheit, wieder neuen Lebensmut zu finden. Foto: Oliver Werner

Große Freude, große Dankbarkeit: Der Förderverein Zentrales Nervensystem (ZNS) ist berührt von der Resonanz, die er durch die WN-Weihnachtsspenden-Aktion erfahren hat. „Mit dieser großzügigen Unterstützung sind wir in der Lage, unseren Patienten nach schwerer Krankheit wieder Lebensmut zu geben“, betont Prof. Dr. Hansdetlef Wassmann, der den Verein vor knapp drei Jahrzehnten gegründet hat und heute noch als zweiter Vorsitzender aktiv ist.

Damit schlägt er die Brücke zu dem Leitgedanken, der die Arbeit des Fördervereins prägt: „Lebensfreude zurückgeben“. Denn: Die Diagnose eines Hirntumors oder anderer neurochirurgischer Erkrankungen stürzt Betroffene, aber auch ihre Familien oft in ein tiefes Loch. In dieser belastenden Zeit nicht allein zu sein, den Lebensmut nicht zu verlieren, stattdessen neue Kraft zu schöpfen – das möchte der Förderverein mit ganz unterschiedlichen Projekten ermöglichen. Betroffene, aber auch Angehörige haben für die Berichte dieser Spendenaktion sehr mutig und offen über ihr Schicksal erzählt. Und eben auch darüber, wie ihnen ganz persönlich Kunst-, Sport- und Gesprächsangebote geholfen haben, Ängste zu überwinden, neues Selbstvertrauen zu fassen und ein bisschen Normalität erleben zu dürfen.

Aufschlussreiche Resonanz

„Sie alle freuen sich, dass die Leser der WN sich für ihre Geschichte interessieren, dass sie Geld spenden, um die Arbeit des Fördervereins zu sichern“, unterstreicht Prof. Dr. Dorothee Wiewrodt. Die Fachärztin für Neurochirurgie, Psychotherapeutin und Psychoonkologin steht immer für ein Gespräch zur Verfügung.

Wenn manchmal aber einfach Worte fehlen, kann es auch die Kunsttherapie sein, die neue Perspektiven eröffnet. Individuelle Sportangebote zeigen Betroffenen, welche Kraft noch in ihnen steckt, was sie sich zutrauen und erreichen können.

Dankbar ist der Förderverein auch dafür, dass durch die Spendenaktion ein Bewusstsein für diese Erkrankung geweckt worden sei. Dies habe die bisherige Resonanz deutlich gezeigt. „Wir freuen uns, dass wir zeigen können, wie die verschiedenen Aktivitäten Körper und Seele gut tun. Und wie wichtig es ist, im Hier und Jetzt zu helfen. Dafür legen die Spenden ein festes Fundament“, betont Prof. Dr. Dorothee Wiewrodt. Damit kann der Förderverein auch 2022 sein Versprechen erfüllen: „Lebensfreude zurückgeben.“

Drei Projekte - ein Konto

Startseite
ANZEIGE