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Intensivpflege in den Krankenhäusern

Leni und viele andere Kinder warten auf Operationen

Münster

Die Versorgungslage mit Intensivplätzen wird in der Corona-Krise immer schwieriger. Kinder müssen länger auf schwere Operationen warten, weil für sie keine intensivmedizinische Betreuung möglich ist. Die neun Monate alte Leni ist eins von ihnen.

Von Karin Völker

Die Personalsituation auf den Intensivstationen ist angespannt. Weil kein Platz auf der Kinderintensivstation sichergestellt werden konnte, wurde die Herzoperation der kleinen Leni Austermnann (hier mit ihrer Mutter Jana) mehrmals abgesagt. Foto: privat

Zwölf kritisch kranke Corona-Patienten auf Intensivstationen, acht von ihnen müssen beatmet werden – das sind die nüchternen Zahlen aus der münsterischen Corona-Tagesstatistik von Montag. Noch sind die münsterischen Krankenhäuser zum Glück noch weit entfernt von der dramatischen Situation im Süden und Osten Deutschlands. Aber die Gesundheitsversorgung stößt vor allem wegen der angestammten Personalsituation bei den Intensivpflegekräften auch hier an Grenzen – aktuell besonders, wenn bei Kindern schwierige Operationen anstehen.

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