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Flaggen zum Auftakt der Pride Weeks gehisst

Lewe: Bunte Vielfalt ist ein Reichtum für Münster

Münster

Mit einer traditionellen Flaggenhissung sind am Samstag in Münster die Pride Weeks eröffnet worden. Mit dabei: NRW-Ministerin Josefine Paul.

-hpe-

Flaggenhissung am Samstag zum Auftakt der Pride Weeks – erstmals mit einer städtischen Fahne vor dem Stadthaus 2. Foto: hpe

Mit der traditionellen Flaggenhissung vor dem Stadthaus 2 sind am Samstagmittag die Pride Weeks eröffnet worden. Höhepunkt des zweiwöchigen Programms wird am 27. August (Samstag) ab 14 Uhr die CSD-Demo ab Aasee mit zahlreichen Teilnehmenden sein.

Botschafterin der Pride Weeks ist in diesem Jahr die NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul. Die grüne Parlamentarierin aus Münster erinnerte in ihrer Ansprache vor dem Hissen der Flaggen an den April 1972, als in Münster deutschlandweit erstmals eine Demo für die Rechte von Schwulen und Lesben stattfand. „Diejenigen, die damals auf die Straße gegangen sind, haben den Weg für uns bereitet und dazu beigetragen, dass die Queer-Community heute ein Teil der Stadtgesellschaft ist“, so Paul. Die Landesregierung werde sich für ein selbstbestimmtes Leben ohne Hass und Ausgrenzung einsetzen, NRW sei ein Land der Vielfalt und Solidarität. Ohne das Engagement der vielen Initiativen sei das Erreichte nicht möglich gewesen, nun müsse man diese Rechte auch sichern, forderte die Ministerin. Gleichzeitig kündigte sie an, im Landtag ein Antidiskriminierungsgesetz auf den Weg bringen zu wollen.

Lewe: Münster bleibt wachsam

Oberbürgermeister Markus Lewe wünschte sich von den Bürger, sie sollten die Vielfalt als Reichtum wahrnehmen. „Nur in einer offenen Stadt kann man sich wohlfühlen“, so Lewe. Gerade in Krisenzeiten müsse man den Zusammenhalt stärken, um Demagogen keine Chance zu geben, forderte der CDU-Politiker und Städtetagspräsident. „Münster bleibt wachsam“, versprach er den Zuhörern.

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