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Spitzentreffen zu Kultur-Projekt

Lewe vor Musik-Campus-Gipfel optimistisch

Münster

Der Beschluss für den Musik-Campus ist gefallen. Nun sollen bei einem Gipfel die Details besprochen werden. Der Initiator des Treffens, Oberbürgermeister Markus Lewe, ist optimistisch.

Oberbürgermeister Markus Lewe ist vor dem Gipfel zum Musik-Campus optimistisch. Foto: Oliver Werner (Archivbild)

Die Spitzen der Ratsfraktionen, der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) und der Stadt Münster kommen am Dienstag (3. Mai) zusammen, um erneut über den Musik-Campus zu beraten. Konkret soll es bei dem Gipfel um die Finanzierung gehen, um das Betreiberkonzept und das Raumprogramm für die Umgebung des Campus unter besonderer Berücksichtigung der damit verbundenen Verkehrsströme, wie die Stadt mitteilt.

Zur Erinnerung: Bis 2030 soll auf einem Gelände an der Hittorfstraße ein Ort der Kultur entstehen. Die Westfälische Schule für Musik und die Musikhochschule sollen auf dem Campus ihre neue Heimat finden, das Sinfonieorchester dort ebenso einen Proben- und Aufführungsort haben wie die freien Musikakteure der Stadt.

Kosten von rund 300 Millionen Euro

Die Investitionskosten, die unter den Projektträgern aufgeteilt werden sollen, liegen nach derzeitigem Planungsstand bei rund 300 Millionen Euro. Die späteren laufenden Kosten werden derzeit mit 4,4 Millionen Euro veranschlagt.

In der Sitzung am 6. April hatte sich der Rat grundsätzlich hinter das Projekt gestellt, nachdem die Universität für den Fall eines fehlenden politischen Beschlusses einen Ausstieg in Betracht gezogen hatte. Der noch ausstehende Errichtungsbeschluss wurde aber an Bedingungen geknüpft. Unter anderem fordert der Rat Konkretisierungen beim Finanzierungsplan und folgte damit mehrheitlich einem gemeinsamen Änderungsantrag von Grünen, SPD, Volt und Die Partei/ÖDP.

Lewe ist zuversichtlich

Oberbürgermeister Markus Lewe ist im Vorfeld des Gipfel-Treffens zuversichtlich: „Münster hat die historische Chance auf ein herausragendes und überregional bedeutsames Kulturprojekt. Das Konzept der Stadtverwaltung dafür ist durchdacht und gut. Ich glaube nicht, dass der Rat der Stadt Münster dieses Projekt wirklich verhindern will.“

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