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Neue Ausstellung

Literarischer Rundgang durch "Das Klima" im LWL-Museum

Münster

Der Klimakrise literarisch auf die Spur kommen – Das ist das Ziel mehrerer literarischer Rundgänge, die bald im LWL-Museum für Naturkunde im Rahmen der Ausstellung „Das Klima“ stattfinden. Gestaltet wurde der Rundgang von der Schauspielerin Beate Reker.

Eine literarische „Gradwanderung“ in der Sonderausstellung „Das Klima“ können Interessierte im LWL-Museum für Naturkunde erleben. Foto: Christoph Steinweg

Zusammen mit der Schauspielerin Beate Reker können Gäste im LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) bald auf einen neuen literarischen Rundgang durch die Ausstellung „Das Klima“ gehen. Am 19. Januar (Donnerstag) findet um 19.30 Uhr die Premiere von „Gradwanderung“ statt. Tags drauf, am 20. Januar (Freitag), geht Reker selbst ab 19.30 Uhr nochmals auf ein literarische Wanderung.

In der Ausstellung taucht das Publikum mittels Literatur verschiedenster Autorinnen und Autoren in das Klima dieser Welt ein. Reker nimmt dabei Interessierte mit auf eine „literarische Schnitzeljagd zwischen Klimagipfeln“, heißt es in einer Ankündigung des LWL. Literarisch sollen die Auswirkungen des Klimawandels auf Westfalen und die Welt erkundet werden. Reker führe Teilnehmer in der Sonderausstellung mal ernst, mal lustig, mal nachdenklich und immer literarisch in das Klima auf der Erde ein.

Wetter und Klima

Bei dieser „Gradwanderung“ durchqueren die Zuhörerinnen und Zuhörer gedanklich Wetter- und Klimazonen, springen aus der Vergangenheit in die Zukunft. Es geht durch Sturm und Frost, Wolken und Regen, Hitze und Dürre, so der LWL.

Reker sagt über ihren neuen literarischen Rundgang: „Für den Menschen gab es nie eine Welt ohne Wetter, und so hat er schon vor Tausenden von Jahren begonnen, das Wetter zu beobachten, um Regeln und Gesetzmäßigkeiten zu finden.“ Nun sei auch die Frage des Klimas hinzugekommen. „So begeben wir uns auf die Suche nach Bauernregeln in Zeiten des Klimawandels.“

Von Juli Zeh bis Erich Kästner

Zu hören gibt es Karl Valentins wissenschaftliche Analysen zum Regenwetter, es darf mit Shel Silverstein bei einer Hitzewelle geschwitzt werden, und Erich Kästner wird beim Wintersport begleitet.

Und: Wo sitzt denn überhaupt das Wetter? Diese Frage eines Kindes führt zu familiären Verwerfungen, die Kurt Schwitters beobachtet hat. Auf dem Planeten Meerde beraten drei Quallen darüber, wie sie es besser als ihre Vorgänger machen können und was sie dafür tun müssen. Nach einer ermutigenden Antwort auf solche Fragen sucht Juli Zeh.

Ingeborg Bachmann fordert dagegen freies Geleit für die Erde, damit all die Schönheit der Natur weiter existieren kann. Reker lädt ein: „Brechen wir auf unter dem Motto von Jean Paul Sartre, der gesagt hat, dass es vielleicht schönere Zeiten gibt, ‚aber diese ist unsere‘.“

Weitere Termine sind der 3. Februar, der 17. Februar und der 3. März (Freitags), jeweils ab 19.30 Uhr. Ticket für die 75-minütigen Rundgänge sind erhältlich unter www.tickets.lwl.org.

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