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Literatur-Film-Festival

Litfilms 2022: Das Programm steht fest

Münster

37 Veranstaltungen weist das diesjährige Programm des Literatur-Film-Festivals Münster auf. Eröffnet wird Litfilms mit dem Film „Mittagsstunde“. Der letzte Festivaltag ist der 25. September.

Das Programm des Literatur-Film-Festivals weist eine große Bandbreite auf. Eröffnet wird es mit „Mittagsstunde“. Foto: Christine Schroeder

Sonja Heiss, Esther Kinsky, Thomas Wendrich, Sophie Kluge, Susanne Abel, Peter Prange, Specials zu Ehren von Stephen King und Ingmar Bergman, der Internationale Wettbewerb Literaturadaption und eine Sonderreihe, die sich ausschließlich indischen Literaturverfilmungen widmet: Das Programm der zweiten Ausgabe des Literatur-Film-Festivals Münster (10. bis 25. September) ist jetzt online.

„Im Zentrum unserer Programmarbeit 2022 stehen Wendepunkte“, sagt Festivalleiter Carsten Happe in einer Pressemitteilung. Diese Wendepunkte im Leben seien es, die beinahe jede literarische oder filmische Erzählung definieren würden.

„Sie sind damit Leitmotiv des zweiten ‚Litfilms Literatur Film Festivals‘, das an 16 Septembertagen in Münster und Umgebung die unterschiedlichsten Zugänge zum Zusammenspiel von Literatur und Film eröffnet“, so Happe.

Bühnen für Filmgrößen

Litfilms 2022 zeigt das Werk des Horror-Großmeisters Stephen King, Regisseurin Sonja Heiss spricht über ihre Filmadaption des Bestsellers „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ von Joachim Meyerhoff, und Bestseller-Autorin Susanne Abel stellt sich in Lesung und Gespräch dem Publikum.

Filmgrößen wie Ingmar Bergman und Pier Paolo Pasolini wird eine eigene Bühnen gegeben – ebenso wie der Kunst und dem Handwerk des Drehbuchschreibens.

In der Jury für den Wettbewerb um die beste Literaturverfilmung sind Regisseurin Sophie Kluge (Golden Twenties), Helga Frese-Resch, Programmleiterin für Internationale Literatur bei Kiepenheuer & Witsch, sowie Autor Christian Filips.

Große Bandbreite

Das Festivalprogramm weist mit insgesamt 37 Veranstaltungen eine große Bandbreite auf – von klassischen Adaptionen aus der Weltliteratur bis hin zu experimentellen Ansätzen, von Autorenporträts bis zu „installativen Arbeiten“.

„Das Programm 2022 zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus. Wir freuen uns zum Beispiel besonders über die Dokumentarfilmreihe aus der Welt der Bücher mit einem Film über Elfriede Jelinek oder die Kooperation mit den Indischen Filmtagen 2022“, sagt Festivalleiterin Risna Olthuis. „In Absprache mit Litfilms ist diese inhaltlich ausschließlich auf Literaturadaptionen fokussiert.“

Spielorte sind das Schlosstheater als Festivalkino, das Landesmuseum, das Cinema und die Studiobühne. Die Preisverleihung findet am 25. September um 20 Uhr im Schlosstheater statt. Der beste Film des Wettbewerbs wird mit einem Preisgeld von 5000 Euro gekürt. Der Vorverkauf ist gestartet.

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