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Rückverfolgung von Infektionsketten

„luca“-App ist jetzt in Münster aktiv

Münster

Abschied von der "Zettelwirtschaft": Die App "luca" soll die Rückverfolgung von Kontakten in der Corona-Pandemie vereinfachen. Ab sofort kann die App auch in Münster genutzt werden. [mit Video]

wn

Auch in Münster geht die App "luca" nun an den Start. Foto: IMAGO/Eibner

In Münster soll ab sofort auch die App "luca" helfen, Infektionsketten schnell nachzuverfolgen. Das hat die Stadt am Mittwoch mitgeteilt. Das System unterstütze den Kontaktdatenaustausch zwischen den Gesundheitsämtern und Gastronomen oder Geschäftsleuten sowie in Zukunft auch Veranstaltern.

"Überall wo Menschen zusammenkommen, kann die App die ‚Zettelwirtschaft‘, wie wir sie aus den vergangenen Monaten in Geschäften und Gastronomie kennen, ersetzen. Das ist praktisch und geht schneller", freut sich Oberbürgermeister Markus Lewe über diesen Fortschritt im Corona-Alltag.

Kontaktverfolgung wird beschleunigt

"Die verschlüsselt übermittelten Daten können nur von Gesundheitsämtern wieder entschlüsselt werden", verweist der Leiter des Gesundheitsamtes Norbert Schulze Kalthoff auf die sicheren Datenwege der App. Die Daten gelangen in digitaler Form zum Gesundheitsamt, wo sie ohne "Medienbruch" unmittelbar weiterverarbeitet werden. So werde die Kontaktrückverfolgung beschleunigt.

In der sogenannten Historie der App, eine Art Kontakttagebuch, werden bei Nutzung der App automatisch Besuche in Geschäften oder Museen wie auch private Treffen gespeichert. Bei einer Infektion mit Corona kann die Liste der Zusammenkünfte dem Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt werden.  "Das Gesundheitsamt entschlüsselt diese Daten und informiert die Veranstaltungsorte, die besucht wurden", erläutert die Stadt.

Die "luca"-App kann kostenlos heruntergeladen werden. Weiterführende Informationen finden sich im Internet unter www.luca-app.de.

Video "Kein Smartphone: Dann gibt's den Luca-Chip" in Kooperation mit dem WDR:

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