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Corona-Regeln

LWL setzt in allen Museen auf 2G

Münster

Zutritt nur für Geimpfte und Genesene: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) führt mit Blick auf den bevorstehenden Winter neue Corona-Regeln ein. Ab Freitag (12. November) gilt in allen Museen und bei allen Veranstaltungen die 2G-Regel.

Im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster gilt ab Freitag (12. November) die 2G-Regel. Foto: LWL / Deiters-Keul

In den 18 Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gelten ab Freitag (12. November) die 2G-Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus. Diese Regel, nach der nur Geimpfte und Genesene Zutritt haben, betrifft auch Veranstaltungen, Tagungen und Konferenzen in LWL-Einrichtungen. Das hat der Landschaftsverband am Dienstag mitgeteilt.

"Mit Blick auf die steigenden Inzidenzen wollen wir uns für die kommenden Wintermonate wappnen und den Besuch unserer Museen und Veranstaltungen so sicher wie möglich gestalten", erklärt LWL-Direktor Matthias Löb die neue Regelung. "Wir wollen in der andauernden Pandemie weiter unsere Besucherinnen und Besucher willkommen heißen, denn sie übernehmen durch ihre Impfung Verantwortung für sich und andere."

Ausnahmen für Schulkinder - außer in den Ferien

Besucherinnen und Besucher müssen somit am Museumseingang oder beim Besuch von Veranstaltungen in den LWL-Museen nachweisen, dass sie entweder vollständig geimpft oder genesen sind. Ausnahmen gelten laut Mitteilung für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, da diese regelmäßig an Schultestungen teilnehmen. Diese können die Museen und Veranstaltungen in der Schulzeit weiterhin ohne Impf-oder Testnachweis besuchen.

In den Schulferien müssen auch Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren einen offiziell bestätigten negativen Testnachweis bzw. einen Impf- oder Genesungsnachweis erbringen. Erwachsene, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, brauchen beim Besuch der LWL-Museen und Veranstaltungen ein ärztliches Attest sowie einen negativen Schnelltest (maximal 48 Stunden alt).

Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger

"Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass die Nachfrage nach Kulturangeboten wieder erfreulich steigt. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden und dabei auch gefährdete Personengruppen zu berücksichtigen, wollen wir mit der 2G-Regel einen sicheren Rahmen schaffen", so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger.

"In den Museen und bei Veranstaltungen gelten nach wie vor die üblichen Hygiene-Regeln wie 1,5 Meter Abstand und die Verpflichtung, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen", teilt der LWL mit. 

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